Gap Year

Mach mal ´ne Pause!

published: 25.10.2016

Ob ins Ausland, Praktika machen oder dich ehrenamtlich engagieren - es gibt viele Möglichkeiten, wie du dein Gap Year gestalten kannst (Foto: Kichigin/shutterstock.com) Ob ins Ausland, Praktika machen oder dich ehrenamtlich engagieren - es gibt viele Möglichkeiten, wie du dein Gap Year gestalten kannst (Foto: Kichigin/shutterstock.com)

Irgendwann ist es hoffentlich so weit: Die Büffelei, das Hausarbeitenschreiben und die langen Nächte vor dem Schreibtisch haben vorerst ein Ende. Das Studium ist geschafft, die Bachelorarbeit abgegeben. Aber was dann? Ein Master soll auf jeden Fall noch her, aber du weißt noch gar nicht richtig, was du möchtest? Oder du brauchst mal eine Auszeit von der Uni? Wie wäre es mit einem Gap Year? Also ein Jahr Pause, bis du dein Masterstudium beginnst. Wir haben ein paar Vorschläge für dich, wie du die Zeit sinvoll gestalten kannst und was du vorher unbedingt beachten solltest!
 

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Ab ins Ausland!

Wenn du eine Pause zwischen Bachelor und Master machst, ist es wahrscheinlich das letzte Mal für lange Zeit, dass du so viel Freizeit am Stück haben wirst. Falls du also schon immer für einen längeren Zeitraum ins Ausland wolltest, ist jetzt der richtige Augenblick. Damit keine Lücke in deinem Lebenslauf entsteht, oder du einfach nur einen ausgedehnten Urlaub rechtfertigen musst, gestalte deinen Auslandsaufenthalt sinnvoll. Würdest du zum Beispiel gerne deine Spanischkenntnisse aufbessern? Dann wäre eine Sprachreise das Richtige! Oft gelangst du über Organisationen zu Gastfamilien oder du kannst sogar in einem Wohnheim unterkommen. Ein Praktikum im Ausland könnte dich zudem beruflich weiter bringen. Wenn du aber lieber abschalten möchtest, dann wäre Work and Travel für dich geeignet. Bei den jeweiligen Botschaften kannst du erfragen, welche Altersbegrenzungen es gibt. Außerdem solltest du dich vorher informieren, wann du wo am besten Arbeit findest (zum Beispiel zu Erntezeit) und ob du dort Steuern bezahlen musst.
 

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Engagiere dich ehrenamtlich!

Vielleicht geht es dir gar nicht so sehr darum ein Abenteuer zu erleben, sondern du möchtest Gutes tun. Ein Ehrenamt kannst du im Ausland und natürlich auch in Deutschland ausüben. Dabei gibt es ein breit gefächertes Angebot. Von der Arbeit im Sportverein, bei der Tafel, für die Entwicklungshilfe, den Umweltschutz und vieles mehr. Allerdings solltest du beachten, dass ehrenamtliche Arbeit eben "freiwillig" ist, also meist nicht vergütet wird. Außer du machst ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr, dann bekommst du ein kleines Taschengeld, das durchschnittlich aber nur bei 150 Euro bis maximal 372 Euro im Monat liegt. Wichtig ist also vorher zu planen, wie du deinen Lebensunterhalt verdienst. Vielleicht findest du einen Nebenjob oder kannst schon vorzeitig anfangen zu sparen.
 

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Finde heraus, was du beruflich machen willst!

Sich für einen Masterstudiengang zu entscheiden kann schwerer sein, als gedacht. Hier spezialisierst du dich meistens und legst deinen späteren Berufsweg fest. Du hast aber noch keine Ahnung, was das Richtige für dich ist? Dann bewirb dich für verschiedene Praktika. Schnupper in Bereiche rein, die dich interessieren könnten. Danach bist du auf jeden Fall schlauer, weißt, was dir liegen könnte oder was du gar nicht willst. Einige Unternehmen bieten sogar extra Gap Year-Programme an! Mehr Informationen findest du hier. Du solltest nur die Frist beachten, dich für den Master zu bewerben. Nicht, dass du deine Pause ungewollt verlängerst.
 

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Bilde dich weiter!

Hast du während des Studiums gemerkt, dass einige Dinge zu kurz gekommen sind, die du aber gerne noch lernen möchtest? Oder hast du noch Schwächen, an denen du arbeiten willst? Beispielsweise ist deine Stimme bei Vorträgen noch zittrig und ein Sprachtraining könnte dir weiterhelfen. Du hast geisteswissenschaftliche Fächer belegt, möchtest aber auch kaufmännisches Know-How erwerben. Oder du hast während eines Praktikums festgestellt, dass du mit einigen Computer-Programmen noch Probleme hast. Ganz klassisch bieten die Volkshochschulen (VHS) und Bildungszentren der Industrie - und Handelskammer (IHK) vielerlei Kurse an. In deiner Nähe gibt es aber bestimmt auch Angebote zu anderen Einzel-oder Gruppenkursen oder vielleicht sogar private Fortbildungszentren. Da so eine Weiterbildung dich nicht 24/7 beanspruchen wird, kannst du sie gut mit Praktika, Nebenjob oder Ehrenamt vereinen.


 
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Der bürokratische Teil

Bevor du dich hektisch in die Planung deines Gap Years stürzt, hier noch ein paar Dinge, die du wissen solltest. Wenn du ins Ausland gehen willst, musst du dich um Dinge wie Reisepass, Visum, Arbeitserlaubnis und Impfungen kümmern. Vor deiner Auszeit solltest du auch checken, wie deine Versicherung ist. Bis zu dem 25. Lebensjahr bist du meist noch familienversichert. Informiere dich bei deinem Versicherer, was sich für dich in dieser Zeit ändern könnte. Kindergeld bekommst du nur weiter, wenn du ein FSJ machst, ansonsten fällt es weg. BAföG bekommst du in dieser Zeit auch nicht. Plane außerdem, wie es nach dem Jahr weiter geht. Kündigst du deine Wohnung oder vermietest du sie unter, damit du nachher zurückkehren kannst? Vergiss auch nicht, dich schon während des Gap Years auf den Master zu bewerben. Bereite die Bewerbungen schon vor, damit du sie nur noch abschicken brauchst. Natürlich solltest du dir vorher auch die Fristen dafür ansehen! Wenn du all das beachtest, steht deinem Gap Year nichts mehr im Wege!
 

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[PA]

Links

Gap Year-Programme für ein Praktika
sprachreisen.de
Infos zu Work an Travel
Infos zum Ehrenamt
Hier geht´s zu VHS
Hier geht´s zu IHK

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