Körber-Stiftung

Lammert verleiht Deutschen Studienpreis 2016

published: 30.10.2016

Astrid Séville überzeugte mit ihrer Dissertation über die "TINA-Rhetorik " in der Sektion Sozialwissenschaften beim "Deutschen Studienpreis" (Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer) Astrid Séville überzeugte mit ihrer Dissertation über die "TINA-Rhetorik " in der Sektion Sozialwissenschaften beim "Deutschen Studienpreis" (Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer)

Überplanung von Stromtrassen, politische Rethorik und Computerdisplays für Blinde - das sind die Gewinnerthemen des diesjährigen "Deutschen Studienpreises". Die Dissertationen dazu schrieben der Jurist Tom Pleiner von der Universität Augsburg, die Politologin Astrid Séville von der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Maschinenbauingenieurin Elisabeth Wilhelm vom Karlsruher Institut für Technologie. Die Auszeichung vergibt Die Körberstiftung für die exzellete Arbeit mit gleichzeitiger besonderer gesellschaftlicher Relevanz. Am 8. November wierden die Preise von Bundestagspräsident Norbert Lammert im Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin verliehen.
 

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Die Körber-Stiftung vergibt die Auszeichnung in drei Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Natur- und Technikwissenschaften. Tom Pleiner erhält die Auszeichnung in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften. In seiner Dissertation wertete er die die relevanten rechtlichen Vorschriften und die Verwaltungspraxis zum Ausbau von Stromtrassen aus. Sein Lösungsvorschlag zeigt, dass eine Überplanung Vorrang vor Neubau von Trassen hat.
 

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Astrid Séville untersuchte die sogenannte TINA-Rhetorik ("There is no alternative") als moderne Regierungstechnik, in der Sektion Sozialwissenschaften. Ihre Beispiele beschreibt sie unter anderem am EU-Krisenmanagemet. Politiker stellten ihre Meinung und Sichtweise als einzig richtige dar, wodruch ein Widerspruch nicht legetim erscheine. Eine offene politische Diskussion bleibe so aus, was die Politikverdrossenheit fördere und extreme Parteien erstärke.
 

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In der Sektion Natur- und Technikwissenschaften geht die Auszeichnung an Elisabeth Wilhelm. Die Maschinenbauingenieurin entwickelte ein kostengünstiges Braille-Display. Anders als andere Touchscreens auf Smartphones und co. zeigt es grafische Inhalte fühlbar an. Dadurch sind auch Sehgeschädigten bildlastige digitale Inhalte zugänglich.
 

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Die Spitzenauszeichnungen sind mit 25.000 Euro dotiert. Neben den drei Erstplatzierten gibt es pro Fächergruppe auch je zwei Zweitplatzierte. Diese gehen in den Geisteswissenschaften an die beiden Juristen Filipe Fischmann (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Anastasia Poulou (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), in den Sozialwissenschaften an den empirischen Kulturwissenschaftler Christoph Bareither (Eberhard Karls Universität Tübingen) und den Soziologen Conrad Ziller (Universität zu Köln) und in den Natur- und Technikwissenschaften an den Elektrotechnik-Ingenieur Jochen Antes (Universität Stuttgart) und die Biochemikerin Laura Laprell (Ludwig-Maximilians-Universität München). Die zweiten Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.


 
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