Philipps-Universität Marburg

Ein Roboter auf dem Campus

published: 21.12.2016

So etwas ähnlich könnte es bald an der Uni Marburg geben: einen Roboter, der Studierenden bei ihren Fragen und Problemen hilft (Foto: YAKOBCHUK VIACHESLAV/Shutterstock.com) So etwas ähnlich könnte es bald an der Uni Marburg geben: einen Roboter, der Studierenden bei ihren Fragen und Problemen hilft (Foto: YAKOBCHUK VIACHESLAV/Shutterstock.com)

Die einen Universitäten geben Geld für neue alte Bücher aus, die anderen für mehr Gruppenarbeitsräume. Und dann gibt es da die Philipps-Universität Marburg – die kauft sich einen Roboter. Einen Roboter namens Pepper: 1,20 Meter groß, kugelrunde blaue Augen und auf der Brust ein Tablet. Pepper soll an der Uni in Zukunft Sprechstunden für Studierende geben. Doch das Beste an dem humanoiden Roboter: Wenn er gerade keine studentischen Fragen beantwortet, tanzt er. Und das sogar richtig gut.

Pepper - ein Alleskönner

Seit etwa zwei Monaten befindet sich der sympathische, leicht kindlich anmutende Roboter nun schon an der Uni Marburg und lernt jeden Tag dazu. Vier Sprachen beherrscht Pepper bereits: Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch. Das ist natürlich besonders deshalb praktisch, da Peppers Aufgabe in Zukunft sein wird, Studierenden in Sprechstunden zu helfen. Damit sollen die Dozenten entlastet werden, die, anstatt immer wieder die gleichen Fragen beantworten zu müssen, dann ihre Zeit sinnvoller nutzen können.

Doch Pepper kann noch mehr: Professor Jürgen Handke und sein Team, die den Roboter für knapp 20.000 Euro angeschafft haben, arbeiten momentan an einer Gesichtserkennungs-Software, damit Pepper auf einer Tagung im Februar Gäste persönlich begrüßen kann.
 

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Mit der Investition in Pepper folgt die Uni einem zunehmenden Trend, denn das aus Japan stammenden Modell des Roboters Pepper findet in Deutschland in immer mehr Branchen Verbreitung. "Wir haben das Gefühl, dass wir bei der Zukunft mitmischen. Wir gehen auch mit den Ängsten um, die viele Menschen davor haben, und wollen sie ihnen mit Pepper nehmen", sagte Handke dem Online-Magazin hessenschau.de gegenüber.


 
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Doch so als richtiger Professor in Vorlesungen soll Pepper nicht eingesetzt werden. Den Roboter dürfte dies weniger stören, denn statt steif im Hörsaal zu stehen, bevorzugt Pepper es eh zu tanzen. Und zwar verdammt gut. Von seinen Moves können sich die anderen Professoren noch was abschauen. Und wer weiß, vielleicht investiert die Uni Marburg ja demnächst in Tanzkurse für die Dozenten.

Sprechstunde beim Roboter-Professor Marburg. Was bei C3PO in Star Wars noch Science-Fiction war, ist inzwischen Realität: Der Androide Pepper könnte an der Uni Marburg bald einige Aufgaben übernehmen. Besuche uns im Internet: http: Sprechstunde beim Roboter-Professor

Sprechstunde beim Roboter-Professor

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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