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Diese Studien­gänge gibt es wirklich

Brauwesen und Namenstanz

published: 09.01.2017

Geht es im Studiengang "Brauwesen & Getränketechnologie" tatsächlich so verrückt zu? Und würdest du nicht auch gerne "Freizeit" studieren?  (Foto:shutterstock.com/KiselevAndreyValerevich) Geht es im Studiengang "Brauwesen & Getränketechnologie" tatsächlich so verrückt zu? Und würdest du nicht auch gerne "Freizeit" studieren? (Foto:shutterstock.com/KiselevAndreyValerevich)

"Mama, Papa? Ich habe mich entschieden: Ich studiere Lady Gaga!" 120 Studierende haben sich an der "University of South Carolina" für einen Studiengang über die US-amerikanische Popsängerin eingeschrieben. Ein Beispiel zwar aus den Vereinigten Staaten, wo von Haus aus mehr vorstellbar ist als hierzulande, aber du wirst dich wundern: Auch in Deutschland gibt es ein kurioses Angebot an Studiengängen. Hier eine Auswahl für alle die, denen klassische Fächer wie Jura, BWL und Medizin zu langweilig sind.


Eigentlich hast du eh keine Lust auf ein Studium und würdest viel lieber Freizeit haben? Dann lass dich besser NICHT auf das Bachelor-Studium an der Hochschule Bremen "Angewandte Freizeitwissenschaften" ein, auch wenn der Studiengang zunächst nach Chillen klingt. Hier hat man keine Freizeit, sondern man analysiert diese wissenschaftlich. Wohl nirgendwo ist der Ruf nach "etwas mehr Praxisbezug, bitte" so groß wie hier.


Okay, nächster Versuch, sich um das Studium zu drücken: Vielleicht einfach Freunden und Bekannten erzählen, man sei auf dem Weg zum Uni-Gelände. Dort kommt man aber nie an, weil man den Weg als Ziel versteht und seine Zeit gern mit ausschweifenden Spaziergängen verbringt. Dann probiere es doch mal mit Promenadologie an der Universität Kassel. Dieser Teilbereich setzt ein Architektur-Studium voraus. Dann heißt es fleißig spazierengehen, die Umgebung ganz gezielt wahrnehmen und auf sich wirken lassen.


Das ist dir zu langweilig? Du bist schließlich noch kein Rentner und kannst dich in deinen jungen Jahren noch ordentlich bewegen? Dann tanze doch deinen Namen – auf akademischem Niveau, versteht sich. Der Studiengang Eurythmie lehrt die Wissenschaft des Namentanzens. Ziel der Ausbildung ist es, später einmal als Eurythmie-Lehrer zu arbeiten und die Fähigkeit an andere weiterzugeben. Lets dance! Aber muss denn der eigene Name unbedingt getanzt werden? Nein, das Nebenfach "Onomastik" beschäftigt sich mit der Namens-Forschung – ganz ohne Tanzen.


Wenn du dich mal zum Tanzen überreden lässt, dann nur dank eines entsprechenden Alkoholgehalts im Blut? Wieso also nicht gleich im Studium mehr über alkohloische Getränke erfahren? An der Universität München lernst du im Bereich "Brauwesen und Getränketechnologie" unter anderem, wie man Bier selber herstellt. Es ist auch kein Problem, wenn du Weintrinker bist. Die Lehre der Oenologie, die beispielsweise in Ludwigshafen oder Gießen studiert werden kann, vermittelt alles über den Weinbau.


Apropos Tanzen und Alkohol. Da fehlt doch die Musik! Keine Sorge, auch als Vollblutmusiker kannst du einen entsprechenden Studiengang wählen. Beim Bachelor-Studium der Popularmusik lernst du alles über Musikpädagogik, Musikmanagement und Musikwissenschaft. Und auch für die Freunde der sanften Klänge gibt es das passende Angebot: Zahlreiche Musikhochschulen bieten in Deutschland ein Blockflöten-Studium an.


Die Blockflöte ist vielleicht nicht in erster Linie clubtauglich. Aber worauf kommt es nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen an? Natürlich auf ansprechende Hygiene und einen leckeren Kaffee. Gut, dass man sowohl Körperpflege als auch Coffeemanagement ebenfalls studieren kann.



Du siehst, die Auswahl ist mehr als groß. Für irgendwas musst du dich allerdings entscheiden. Ist etwa immer noch nichts Passendes dabei? Wie erwartet setzen die USA noch einen drauf. Dennoch solltest du Jura, BWL oder Medizin amerikanischen Studiengängen wie "Master of Sexology", "Clownology" oder "Paranormal Studie" vorziehen. Das lässt sich auch den Eltern besser erklären.

[Moritz Niehoff]

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