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So essen Studenten

Der Traum von gesunder Tiefkühlpizza

published: 05.01.2017

72 Prozent der 19- bis 29-Jährigen ist eine schnelle Zubereitung ihres Essens wichtig. Oft läuft das auf Tiefkühlpizza hinaus (Foto: Syda Productions/ shutterstock.com) 72 Prozent der 19- bis 29-Jährigen ist eine schnelle Zubereitung ihres Essens wichtig. Oft läuft das auf Tiefkühlpizza hinaus (Foto: Syda Productions/ shutterstock.com)

Wir essen hierzulande lecker und gesund... Könnte man meinen, wenn man den Angaben der Deutschen Glauben schenkt. Demnach haben 89 Prozent der Menschen die Absicht, sich gesund zu ernähren. Meist bleibt es jedoch beim Wunsch – besonders für Studierende. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Laut Ernährungsreport 2017 ist das vielleicht größte Problem der Studierenden die Zeit: 72 Prozent der 19- bis 29-Jährigen legen den Fokus auf eine schnelle Zubereitung von Gerichten. Da bieten sich Tiefkühlpizzen und andere Fertigprodukte an. 60 Prozent in dieser Altersklasse geben sich regelmäßig solch aufgebackenem Genuss hin. Zwar sagen auch 69 Prozent, hin und wieder selbst zu kochen. Das ist aber der schlechteste Wert im Altersvergleich und gilt auch nur für ein bis zwei Tage pro Woche. Dabei sind frisch zubereitete, abwechslungsreiche Gerichte besonders gesund.


Ernähren sich Studenten also ungesund? Die Leibspeisen lassen darauf schließen. Deutschlandweit erklärte mehr als jeder Zweite, am liebsten Fleisch zu essen - gefolgt von Pasta mit 38 Prozent. Gesündere Alternativen wie Gemüse (20 Prozent) oder Fischgerichte (16 Prozent) sind weniger gefragt. Dabei steigt nach eigenen Angaben das Bewusstsein der Verbraucher. Neben dem Hauptaugenmerk beim Kauf auf Geschmack und Preis fordern 87 Prozent der Deutschen zudem eine Überprüfung der Gesundheitsstandards. 88 Prozent behaupten sogar, für bessere Haltungsbedingungen mehr zu zahlen. Das ist schwer zu glauben, da viele in der Realität am liebsten zum günstigen Discounter-Produkt greifen.


Auch Studierende bevorzugen günstige Produkte – wenn sie die Mittagspause überhaupt im Supermarkt oder der Mensa verbringen. 57 Prozent der Befragten setzen lieber auf Mitgebrachtes von zuhause als auf Kantinenessen. Was das Geld angeht, kommen die 19- bis 29-Jährigen mit Mittagspausen-Kosten in Höhe von 4,90 Euro noch am günstigsten weg - der Mensa sei Dank. Dort ist das Essen aber nicht immer lecker. Fazit: Die Wünsche der Studierenden bezüglich ihrer Ernährung scheinen klar: Erstens: leckeres Essen, zweitens: gesundes Essen, drittens: schnell zubereitetes Essen. Bleibt nur zu hoffen, sie schaffen auch alle drei Portionen.



[Moritz Niehoff]

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