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Erasmus-Programm feiert 30. Geburtstag

published: 27.01.2017

Tschüss, comfort zone! Über eine Millionen Studierende sind bisher mit dem Erasmus-Förderprogramm ins Ausland gereist (Foto: Capricorn-Studio/Shutterstock.com) Tschüss, comfort zone! Über eine Millionen Studierende sind bisher mit dem Erasmus-Förderprogramm ins Ausland gereist (Foto: Capricorn-Studio/Shutterstock.com)

"Life begins at the end of your comfort zone." Was wie ein schlechtes Wandtattoo klingt, ist, nach kurzen Nachdenken, einer der wohl wahrsten Sprüche, die es gibt. Gerade Studierende, die ein Auslandssemester absolviert haben, werden nun nicken. Denn ja, wer nie was Neues ausprobiert, der wird auch nie etwas Neues erleben. So einfach ist das. Punkt.

Und weil gerade diese unerwarteten und ungewohnten Erfahrungen die schönsten von allen sind, gibt es das Förderprogramm Erasmus+, welches unter anderem Studierende unterstützt, ins Ausland zu gehen. Und das nun schon seit 30 Jahren – denn am 24. Januar 2017 feierte das Austauschprogramm Geburtstag. Wir sagen: Happy birthday. Und: Weiter so! Denn momentan brauchen wir Zusammenhalt über geografische Distanzen hinweg mehr denn je.


1,3 Millionen deutsche Erasmus-Studierende

Innerhalb der letzten 30 Jahre sind knapp 1,3 Millionen Studierende aus Deutschland mit dem Erasmus-Programm ins europäische Ausland gereist und haben dort ihre Erfahrungen sammeln dürfen. Ob gemeinsam mit Studierenden aus aller Welt gelangweilt im Seminar sitzen, mittags am Strand entspannen oder abends in der Bar einen trinken.

Das 1987 gegründete Förderprogramm ermöglicht es europäischen Studierenden, in die 33 Teilnehmerländer zu reisen: Neben den 28 EU-Mitgliedstaaten sind dies die Türkei, Norwegen, Lichtenstein, Island und die Republik Mazedonien. Das Beste: Seit dem Einschluss der Afrika-Karibik-Pazifik-Staaten im vergangenen Jahr 2016 in die internationale Dimension von Erasmus+, gehören alle anderen Länder der Welt zu den sogenannten Partnerländern.


Das Entscheidende: die Idee hinter Erasmus

Doch Erasmus ist nicht nur wichtig, damit Studierende andere Unis und Lehrsysteme kennenlernen. Nein. Das große Ganze, der Gedanke dahinter, der ist noch viel wichtiger: Zusammenhalt. Zusammenhalt über geografische Distanzen hinweg. Denn das Erasmus-Programm verbindet Menschen unterschiedlicher Länder – schafft neue Erfahrungen und vermittelt das, wofür Europa stehen soll: Frieden, Freiheit, Demokratie und Solidarität. Und davon kann es momentan angesichts der weltpolitischen Lage nicht genug geben, oder?



 
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Bye-bye, comfort zone!

30 Jahre sind es also nun schon – 30 Jahre, die Studierende aus ganz Europa zusammengebracht haben, um gemeinsam zu lernen und zu verstehen, dass es nicht nur das Heimatland ist, das man mit dem Auslandssemester verlässt, sondern vor allem eins: die eigene comfort zone. Und es gibt kaum etwas, was sich besser anfühlt. Außer ein Nachmittag mit Kommilitonen am Strand vielleicht.

Falls du nun auch Interesse an einem Erasmus-Semester bekommen hast: Das Programm läuft noch bis 2020 weiter. Bis dahin können noch über eine halbe Millionen deutsche Teilnehmer gefördert werden und europaweit sogar bis zu vier Millionen Interessierte. Hier erfährst du, wie du dich bewirbst. Viel Erfolg!

Du denkst darüber nach, ein Semester im Ausland zu verbringen, weißt aber nicht wo? Filtere in der Erasmus-Map nach deinen persönlichen Präferenzen und finde deine Traum-Destination!

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Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Das Erasmus-Programm im Web
Bildungsexperten.net: So funktioniert die Erasmusbewerbung

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