Mietkosten für Studierende

Günstige Zimmer sind Mangelware

published: 28.03.2017

Umzug ins Studentenzimmer? Im Durchschnitt ist der Preis für ein WG-Zimmer um 3,8 Prozent auf 375 Euro gestiegen (Foto: Evgeny Atamanenko/Shutterstock.com) Umzug ins Studentenzimmer? Im Durchschnitt ist der Preis für ein WG-Zimmer um 3,8 Prozent auf 375 Euro gestiegen (Foto: Evgeny Atamanenko/Shutterstock.com)

Das Portal "Studis Online" hat die Mietkosten in Anzeigen der Online-Wohnungsböre Studenten-WG.de analysiert. Das Resultat ist nicht überraschend: Günstige Zimmer sind und bleiben Mangelware. Im Durchschnitt stieg der Preis für ein WG-Zimmer inklusive Nebenkosten in einem Jahr um 3,8 Prozent auf nun 375 Euro. Einsamer Spitzenreiter ist weiterhin München, wo im Schnitt schon über 500 Euro Monatsmiete zu zahlen sind.
 

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Die Mietkosten variieren im Städtevergleich sehr stark, ebenso die durchschnittliche Zimmergröße. In Berlin haben Studierende mit einer durchschnittlichen Zimmergröße von 21 Quadratmeter im Schnitt fast vier Quadratmeter mehr zur Verfügung als vergleichsweise in Hamburg. Berlin landet mit 407 Euro auf Platz vier der durchschnittlichen Gesamtmieten, obwohl die Hauptstadt bei einem Quadratmeterpreis von 18,21 Euro nur auf Platz 18 kommt. Mehr Platz als in Berlin haben Studenten nur in Passau, mit rund 22,9 Quadratmeter, die ihnen zur Verfügung stehen. Viel bescheidener müssen Studierende in Jena mit 15,2 Quadratmeter, Tübingen mit 15,8 Quadratmeter und Konstanz mit 16,2 Quadratmeter leben. Auch in Nürnberg, Rostock und Chemnitz geht es mit ca. 16,6 Quadratmeter eher eng zu. Schaut man sich den Preis pro Quadratmeter an, so führt – wenig verwunderlich – München mit 28,13 Euro, gefolgt von Hamburg mit 24,48 Euro und Frankfurt mit 24,47 Euro.
 

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Am Ende zählt für Studierende aber doch der Gesamtpreis pro Zimmer inklusive Nebenkosten. München bleibt mit 512 Euro pro WG-Zimmer absoluter Spitzenreiter. Danach folgen weit abgeschlagen Frankfurt am Main mit 438 Euro Miete, Hamburg mit 426 Euro, Berlin und Köln mit je 407 Euro sowie Stuttgart mit 404 Euro. Noch unerfreulicher sind die Steigerungsraten: In einzelnen Städten lag die Veränderung weit über dem Durchschnitt - in Leipzig gab es einen Anstieg um 8,9 Prozent, dicht gefolgt von Potsdam mit 8,7 Prozent. Teuerste Oststadt, von Berlin abgesehen, ist damit nun Potsdam mit 338 Euro. Es folgen abgeschlagen Rostock mit 283 Euro und Erfurt mit 276 Euro. Wer günstig wohnen will, sollte sich in kleinen Städten außerhalb der Ballungszentren umschauen. In Halle an der Saale und Chemnitz kann man im Schnitt noch für unter 250 Euro ein Zimmer finden. Die günstigste Stadt aus dem Westen war Hildesheim mit 264 Euro pro Zimmer. Alle Ergebnisse der Auswertung für die 65 Städte gibt es hier.


 
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