In Mannheim findet der Science Slam "Meisterwerk Körper" am 28. Mai statt (Foto: Public Address)Diese Gewinne warten schon bei uns im Büro auf dich! (Foto: Kevin Christian Hackert / Public Address)Probefahrten mit Elektrofahrzeugen sind fester Bestandteil der jährlich stattfindenden DRIVE-E-Akademie (Foto: Isabell Massel)Lachen ist nicht nur gesund, sondern soll mit dem Weltlachtag auch den Weltfrieden verkörpern (Foto: Ruth Iheukumere/Public Address)Bringe mit den Flat-Buddies deine WG in Schwung und gewinne tolle Preise! (Foto: Techniker (TK))In seinem neuen Video spricht Pointer-Vlogger Patrick über eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Digitalisierung an Hochschulen (Foto: Patrick Kern/Public Address)Ein Campus und Plastikflaschen: An der University of California setzen sich Studierende für ein Leben ohne Müll und Plastik ein (Foto: Bignai/Shutterstock.com)

Fünf Tipps

Den Weg zur Uni sinnvoll nutzen

published: 20.05.2017

Der Weg zur Uni ist für viele Studis nervig und zeitraubend. Pointer hat fünf Tipps, wie du ihn sinnvoll nutzen kannst (Foto: William Perugini/Shutterstock.com) Der Weg zur Uni ist für viele Studis nervig und zeitraubend. Pointer hat fünf Tipps, wie du ihn sinnvoll nutzen kannst (Foto: William Perugini/Shutterstock.com)

Mit dem Weg zur Uni verhält es in etwa so, wie mit allen bisherigen Staffeln des Dschungelcamps: völlige Zeitverschwendung. Fest steht: Egal ob mit dem Rad, zu Fuß oder dem Bus — meist ist der Weg zu Vorlesung oder Seminar nervig und zeitraubend. Denn anders als bei der TV-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ist es leider so, dass man nicht anderen beim Leiden zusieht, sondern sich selbst im überfüllten Bus befindet, neben dem Leberwurstbrote essenden Mann in der Bahn gefangen ist oder auf dem Fahrrad durch den Regen strampelt. Aber, tada: Pointer hat fünf mehr oder minder ernstgemeinte Tipps für dich, wie du den Weg zur Uni künftig möglichst sinnvoll nutzen kannst, um wichtigen Verpflichtungen nachzukommen.


1. "Hallo Mama — ja, lange nichts gehört.."

Wem geht es nicht so: Bei Mama oder Papa anzurufen ist ein wenig so, wie die Büchse der Pandora zu öffnen. Einmal gefragt, wie es zu Hause so läuft, wird gleich die neue Anekdote von Nachbarin Frau Lotsenheim erzählt oder die Insolvenz des Dorfbäckers besprochen. Deshalb ist der Weg zur Uni die perfekte Gelegenheit, mal wieder einen Anstandsanruf zu tätigen, um kurz und knapp zu erzählen, was es Neues gibt. Kurz und knapp, denn: Wenn die Uni erreicht ist, muss das Gespräch leider enden.

2. Obligatorischer Snap und #OOTD

Der Weg zur Uni ist die beste Möglichkeit, kurz dem Social-Media-Alter-Ego zu huldigen und den zahlreichen Followern mitzuteilen, was man gerade so macht — bevor das Handy in der Uni dann in der Tasche verschwinden muss. Ach ja, apropos Tasche, die könnte man doch auf Instagram posten — ist schließlich neu; und das da nicht mal ein Uni-Buch reinpasst, so what #ootd. Ein schneller Snap aus dem Bus mit Starbucks-Latte und Shakespeare-Reclam, ein kurzer Tweet aus der Bahn oder ein akrobatisches Selfie mit dem neuen Rennrad. Ja: Den Weg zur Uni kann genutzt werden, um mal wieder alle neidisch zu machen.


3. Sonnenbank Flavour

Damit der Snap dann auch ohne Filter mal ganz akzeptabel aussieht, kann man den Weg zur Uni zudem dazu nutzen, Sonne zu tanken. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, der kann künftig auf das Solarium verzichten — schließlich bekommt man vor allem in Frühling und Sommer durch den kleinen Spaziergang zur Uni eine schöne Bräune. Nebenbei spendiert man seinem Körper das lebenswichtige Vitamin D — das wird nämlich durch Sonne produziert.

4. Vom Leben für's Leben lernen

Vor allem in Bahn und Bus lohnt es sich, öfter mal das Smartphone in der Tasche zu lassen und zu schauen, was so um einen herum passiert: Da streitet ein Pärchen, dort kämpft ein Opa mit seinem neumodischen Handy und gegenüber im Bus versucht eine Mutter gerade, ihrem Sohn zu erklären, warum es keine gute Idee ist, Polsterbezüge in öffentlichen Verkehrsmitteln abzulecken #dschungelprüfung. Ja, ob nun Kindererziehung, Generationenkonflikt oder Beziehungsstreitigkeiten — auf dem Weg zur Uni kann man Sachen lernen, die in keinem Lexikon oder wissenschaftlichen Paper stehen.


5. Spaghetti, Nudeln oder Penne?

Und wenn man dann mit all den Social-Media-Vitamin-D-Telefonat-Verpflichtungen durch ist, ist vor dem Betreten des Unigebäudes noch kurz Zeit da, um online den Mensa-Speiseplan für heute zu checken. So kann man nicht nur vermeiden, später ratlos sowie entscheidungsfaul in der Mensa zu stehen — sondern kann die Vorlesung dazu nutzen, alternative Mittagspläne zu schmieden, die weder Nudeln noch ominöses Schnitzel für 1,10 Euro enthalten. Und das Beste: Dann kann man wieder das Smartphone rausholen, um das #superfood standesgemäß zu snapen — #studentlife.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

Mehr

Zehn Songs für die Prüfungsphase
Professuren bleiben oft unbesetzt
Studis wollen Weltrekord brechen

Links

Infos zum lebenswichtigen Vitamin D

ANZEIGE

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung