Uni Witten/Herdecke

Kampf gegen Verpackungsmüll

published: 28.05.2017

Die Studentinnen Lisa Schauerbeck, Katharina Lucas und Jenny Zylla (v.l.) arbeiten ehrenamtlich im Team der Füllbar (Foto: Füllbar) Die Studentinnen Lisa Schauerbeck, Katharina Lucas und Jenny Zylla (v.l.) arbeiten ehrenamtlich im Team der Füllbar (Foto: Füllbar)

Einmalverpackungen sind nicht umweltfreundlich, denn sie verbrauchen schon bei der Produktion eine Menge an Erdöl und Energie. Die Kunststoffe sind nicht abbaubar, schlecht zu recyclen und richten im Ökosystem großen Schaden an. In den meisten Geschäften haben Kunden jedoch nicht die Möglichkeit, auf die Verpackungen ihrer Lebensmittel oder Hygieneprodukte zu verzichten. Vor knapp zwei Jahren kamen Studierende der Universität Witten/Herdecke (UW/H) auf die Idee, einen Laden zu eröffnen, der komplett auf Verpackungen verzichtet. Seit Mitte Mai gibt es die Füllbar in Witten - der Laden ist von Montag bis Samstag jeweils zwischen 10 und 13 sowie zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet.
 

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Im Angebot sind unverpackte Lebensmittel sowie Hygieneprodukte. Die Behälter bringen die Kunden selbst mit. Für Spontankäufe sind im Laden aber auch Gläser, Flaschen, Dosen und Beutel erhältlich. Abgewogen werden die Produkte vor Ort, so dass die Menge je nach Bedarf variiert.
 

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Das Füllbar-Team, das sich in den vergangenen zwei Jahren bildete, hat es sich zur Aufgabe gemacht, transparent über die eigenen Waren und nachhaltigere Alternativen zu konventionellen Produkte zu informieren. Einfache Handgriffe, wie Abfall vermieden werden kann, werden an Thementagen und in Workshops für alle Interessierten besprochen. Das erklärte Ziel ist es, dass jeder im eigenen Umfeld die Voraussetzungen schaffen kann, Plastikmüll zu vermeiden. Ermöglichen konnte das komplett ehrenamtlich arbeitende Team die Füllbar durch eine Startfinanzierung vom Stellwerk sowie durch zahlreiche Spenden.

[PA]

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