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Verhaltens-Studie

Glücklicher durch Facebook

published: 14.07.2017

WhatsApp und Facebook regen direkte Gespräche an und machen glücklicher, wie eine neue Studie der Universität Hoffenheim zeigt (Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com) WhatsApp und Facebook regen direkte Gespräche an und machen glücklicher, wie eine neue Studie der Universität Hoffenheim zeigt (Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com)

Überraschende Ergebnisse einer neuen Studie der Universität Hohenheim. Die allgemeine Annahme, Social-Media-Nutzung sorge dafür, dass Menschen weniger kommunikativ seien und vereinsamten, ist widerlegt. Das Gegenteil ist offenbar der Fall, wie die Ergebnisse repräsentativer Umfragen zeigen. WhatsApp und Facebook zu nutzen, regt laut der Untersuchung sogar die Häufigkeit von Gesprächen an und macht glücklicher.


"Chatten" sorgt auch für direkte Kommunikation

Das Bild von Menschen, die allesamt auf ihr Smartphone gucken anstatt in die Gesichter von anderen, hat sich in den meisten Köpfen festgesetzt. Und das soll verbale Interaktionen fördern? Ja, tatsächlich. Die über ein halbes Jahr angelegte Studie stellt fest, dass die Nutzung von Social Media einen positiven Einfluss auf zwischenmenschliche Gespräche hat. Direkte Gespräche finden durch die Anregung von WhatsApp und Facebook öfter statt.



Durch Facebook glücklicher werden

Das Forschungsteam aus Medienpsychologen konnte auch einen Einfluss von sozialen Medien auf unsere Lebenszufriedenheit feststellen. So sind Menschen durch die Nutzung von Facebook und WhatsApp ein bisschen glücklicher. Das Ansteigen des Glücksempfindens steht im direkten Zusammenhang mit der Kommunikation selbst. Dass glücklichere Menschen im Gegenzug häufiger das Gespräch suchen, konnte nicht festgestellt werden. Das Gefühl von Einsamkeit hängt weder mit direkter noch mit digitaler Kommunikation zusammen, wie die Ergebnisse auch zeigen.


Über die Studie

Angelegt wurde die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie von der Universität Hohenheim. Prof. Sabine Trepte und ihr Forschungsteam befragten die rund 400 Testpersonen zweimal in einem zeitlichen Abstand von einem halben Jahr, weswegen auch eine Aussage zu Ursache und Wirkung gemacht werden konnte. Befragt wurden die Probanden zu ihrem Kommunikationsverhalten über WhatsApp, Facebook und im direkten Gespräch. Die Umfrage ist repräsentativ.

Nächstes Mal in der Bahn musst du dir das Lachen über einen lustigen Tweet also nicht verkneifen. Denn vielleicht entwickelt sich daraus ein amüsantes Gespräch mit deinem Gegenüber.

[PA]

Links

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