Formula Student

Studierende mit autonomem Rennwagen erfolgreich

published: 15.08.2017

Das Team "e-gnition" der TU Hamburg-Harburg siegte mit seinem selbst konstruierten Rennwagen in der Kategorie "Autonomous Design" (Foto: Kevin Christian Hackert/Public Address) Das Team "e-gnition" der TU Hamburg-Harburg siegte mit seinem selbst konstruierten Rennwagen in der Kategorie "Autonomous Design" (Foto: Kevin Christian Hackert/Public Address)

Am Ende war der Jubel bei den rund 60 Studierenden der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) groß: Nach einem Jahr Entwicklungszeit konnten sie bei der Formula Student Germany zwei Trophäen in die Luft stemmen. Bei der Formula Student handelt es sich um einen Konstruktions- und Designwettbewerb für selbstgebaute Rennautos. Die teilnehmenden Teams hatten ein Jahr Zeit, ein funktionierendes Rennauto zu entwickeln und zu bauen. Und das ist den Hamburgern, die unter dem Namen "e-gnition" bekannt sind, wahrlich gelungen.
 

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Jetzt wirds ernst! #fsg2017 #egn17 #1000STROM

— e-gnition Hamburg August 13, 2017

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Vom 8. bis 13. August fand der große Wettbewerb der Formula Student zum bereits 13. Mal auf der Rennstrecke des Hockenheimrings statt. 115 Teams aus 24 Nationen zeigten das Können ihrer selbstgebauten Boliden in drei Wettbewerbsklassen: Rennwagen mit Verbrennungsmotor, solche mit elektrischem Antrieb und erstmals auch autonome Wagen. "e-gnition" nahm sowohl mit einem elektrischen als auch mit einem autonomen Boliden teil. Besonders die neue Klasse der autonomen Fahrzeuge, Formula Student Driverless, sorgte für viel Aufsehen. Die Autos waren mit Sensoren, Kameras und einem Computer ausgestattet und konnten so selbstständig fahren. Ein Blick in die Zukunft also - vielleicht ist autonomes Fahren in einigen Jahren Alltag auf den Straßen. 15 Teams kämpften in der Driverless-Klasse um den Pokal. Dabei galt es, in unterschiedlichen Kategorien zu überzeugen.

Formula Student - Studierende bauen Rennwagen Am 4. Juli stellten Studierende der Technischen Universität Hamburg-Harburg ihre neuen Autos für das internationale Event "Formula Student" vor. Wir zeigen euch in diesem Video, was es mit den Autos Formula Student - Studierende bauen Rennwagen

"e-gnition" stellt seine Rennwagen vor


Zunächst gab es eine technische Abnahme der Jury. Diese überstanden nur sechs Teams. "e-gnition" war eines davon. Die Harburger stellten das Können ihres selbstentwickelten Rennwagens unter Beweis, indem sie Fahrtauglichkeit, Beschleunigung und Effizienz in kleinen Rennen und anderen kleinen Wettbewerben zeigten. Außerdem stellten sie einen Kostenplan und eine Vermarktungsstrategie für das Auto vor. Das Team aus Hamburg feierte am Ende den ersten Platz in der Kategorie "Autonomous Design". Auch in der Gesamtwertung landete ihr Driverless-Bolide auf dem Podium - dem dritten Rang. Der andere, elektrisch angetriebene Rennwagen von "e-gnition" belegte in seiner Klasse einen guten neunten Platz.
 

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#FSG2017 Unfassbar! Wir dürfen gleich zwei Trophäen mit nach Hause nehmen. Unser driverless Team hat den ersten Platz im Autonomous Design und den dritten Platz Overall belegt! Außerdem sind wir mit dem egn17 Overall 9. geworden. Was für ein fantastischer Abschluss für die Saison!

— e-gnition Hamburg August 13, 2017

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Ein großer Erfolg für die Studierenden der TU Hamburg-Harburg, die über 60.000 Arbeitsstunden in Konstruktion und Entwicklung gesteckt hatten. Gut 50 Sponsoren hatten das Team unterstützt, auch aus der Automobilbranche: Das niederländische Unternehmen NXP beispielsweise. Der Chip-Hersteller, der Systemlösungen für den Automobilmarkt entwickelt, fungierte als Hauptsponsor. Etwa 250.000 Euro kamen insgesamt zusammen, die für die anfallenden Materialkosten der Rennautos verwendet wurden. Für die Studierenden ist die Teilnahme an der Formula Student übrigens auch ein erster Karriereschritt: Denn junge, motivierte Entwickler werden auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt gesucht.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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Mehr Informationen zur Formula Student
Das Team "e-gnition" im Web
Website der Technischen Universität Hamburg-Harburg

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