Semestertickets

An diesen Unis zahlst du am meisten

published: 27.09.2017

In Hannover zahlen Studierende für ein Semesterticket am meisten, in Augsburg am wenigsten. Was sie dafür bekommen, vergleicht jetzt eine Studie (Foto: View Apart/Shutterstock.com) In Hannover zahlen Studierende für ein Semesterticket am meisten, in Augsburg am wenigsten. Was sie dafür bekommen, vergleicht jetzt eine Studie (Foto: View Apart/Shutterstock.com)

Wenn du ein Studium beginnst, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du zusätzlich zu deinem Semesterbeitrag auch für ein Semesterticket bezahlen musst. Es gibt immer Studierende, für die sich das Ticket deutlicher lohnt als für andere, beispielsweise aufgrund der Wohnlage. Die Beiträge, die Studis für ein Semesterticket zahlen, weichen innerhalb Deutschlands teilweise dramatisch voneinander ab. Eine Studie des Vergleichsportals Netzsieger hat sich damit beschäftigt, an welchen Unis die Fahrkarten am teuersten sind, wo sie besonders günstig sind und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
 

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Hannover ist die Stadt auf Platz eins der Unis mit den teuersten Semestertickets. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität verlangt den höchsten Betrag von 243 Euro. Platz zwei belegt die Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main mit 210 Euro pro Ticket. Platz drei geht an die Studierenden in Mainz, die 204 Euro bezahlen müssen. So viel das auch klingen mag: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht schlecht. Die Besitzer eines Semestertickets in Frankfurt, Mainz und Hannover können den Bus- und Bahnverkehr in ganz Hessen und Niedersachsen nutzen. Auch Nordrhein-Westfalen fällt in Sachen Semesterticket positiv auf. Dort kommen die Studenten mit ihrer Fahrkarte nämlich am weitesten, auch wenn deren Preis über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Studis aus Köln, Aachen und Wuppertal können mit dem regionalen Bus- und Bahnverkehr durch das gesamte Bundesland fahren.
 

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Die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie und Technische Universität Berlin schneiden mit einem verhältnismäßig hohen Beitrag, mit dem sie in den Rängen nach den Unis in Mainz mitspielen, im Verhältnis zur Leistung eher schlecht ab. Während nahezu alle Unis mit einem Preis um 200 Euro und aufwärts pro Fahrkarte dafür auch einen großen Tarifbereich abdecken, gelten die Tickets der Berliner Universitäten nur für den Stadtbereich und Teile Brandenburgs.
 

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Den kleinsten Tarifbereich hat das Ticket der Uni Augsburg, mit dem Bus und Bahn nur in den ersten beiden Tarifzonen genutzt werden dürfen. Der Preis des Tickets liegt dafür auch nur bei 60 Euro. Ähnlich sieht es für die Studierenden in Kiel und Würzburg aus. Kiel stellt das deutschlandweit günstigste Ticket für 57 Euro, gefolgt von Augsburg und Würzburg mit 74 Euro. Doch dieses ist nur in den Stadtgebieten gültig.


 
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[Pauline Brenke]

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