Wintersemester 2017/18

Mietpreise steigen weiter

published: 15.10.2017

Auch zum Wintersemester steigen die Mietpreise an den Hochschulstandorten. Besonders teuer ist es für Studis in München (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com) Auch zum Wintersemester steigen die Mietpreise an den Hochschulstandorten. Besonders teuer ist es für Studis in München (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com)

Die erste Sache, die man als Studi schmerzhaft lernt, ist nicht, dass das Essen in der Mensa immer besser klingt als schmeckt, sondern: Wohnen ist verdammt teuer. Auch zum neuen Semester gilt, dass die Mietpreise an den Hochschulstandorten weiter steigen. Eine neue Statistik des Instituts empirica zeigt, wo ein unmöbiliertes WG-Zimmer in Deutschland für Studis zum Wintersemester 2017/18 besonders teuer ist.


Hier wohnt es sich teuer

Mit Abstand am meisten müssen Studierende in München für ein WG-Zimmer zahlen (550 Euro), dicht gefolgt von Frankfurt am Main (460 Euro), Stuttgart (448 Euro) und Hamburg (440 Euro). Berlin, die magische Szene-Hipster-Stadt, in die es viele junge Menschen zum Studieren zieht, ist verhältnismäßig etwas günstiger, was ein WG-Zimmer angeht (410 Euro). Wer nicht so viel Geld zahlen kann oder will, der wird auf der Suche nach einem günstigen Zimmer eher fündig in Magdeburg (250 Euro), Halle (230 Euro) und Chemnitz (205 Euro).

Preissteigerung seit 2012

Früher war alles besser – da haben die Großeltern schon recht. Das beweisen auch die Mietpreise, die im Vergleich zum Sommersemester 2012 deutlich gesteigen sind. Durchschnittlich liegt der WG-Preis an Deutschlands Hochschulstandorten zum Wintersemester 2017 bei 361 Euro – im Vergleich zum Sommersemester 2012 ist dies eine Steigerung um 26 Prozent. Well, hello, Mietpreiswahnsinn!

Wer an einem teuren Hochschulstandort nicht vorbeikommt, dem bleibt wohl nichts anderes übrig, als weiterhin Geld zu sparen und sich von Mensaessen zu ernähren – das schmeckt zwar nicht, ist aber immerhin günstig. Tja, so ist es halt, das Studentenleben.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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