Streit an den Feiertagen

Hängt der Weihnachtssegen schief?

published: 24.12.2013

Hohe Erwartungen und familiäre Spannungen führen Weihnachten häufig zu Ärger und Tränen (Foto: Public Address) Hohe Erwartungen und familiäre Spannungen führen Weihnachten häufig zu Ärger und Tränen (Foto: Public Address)

Jedes Jahr wieder beginnt vor Weihnachten der Großangriff der Harmonie-Industrie: Süße Weihnachtslieder tönen über die Weihnachtsmärkte, frohlockende Santa Clauses hüpfen durch das Fernsehprogramm und winterliche Plätzchenküchen nehmen ihren Betrieb auf. Kein Wunder, dass sich da in unseren Köpfen Vorstellungen schönster Familienidylle unter dem Tannenbaum manifestieren.

Hohe Erwartungen, überzogene Harmoniewünsche und familiäre Spannungen führen häufig jedoch zu genau dem, was unbedingt vermieden werden soll: Zank, Ärger und Tränen. Die Techniker Krankenkasse hat Tipps, wie du dem Stress am besten aus dem Weg gehst.

Entspannt in die Feiertage

Um nicht bereits verkrampft in die Feiertage zu starten, sollte man schon vorab so gut wie möglich für Entspannung sorgen. Wenn du bis zur letzten Minute durch die Kaufhäuser hetzst, fühlst du dich zum Fest urlaubsreif. Stress verursacht psychischen Druck und körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magenprobleme. Versuche also, die Vorbereitungen auf mehrere Familienmitglieder zu verteilen. Gleichzeitig hat das den Effekt, dass sich alle für ein Gelingen des Festes verantwortlich fühlen.

Weihnachten muss nicht perfekt sein und bestimmten Vorstellungen entsprechen. Wenn du deine Ansprüche ein wenig herunterschraubst, wirst du nicht so schnell enttäuscht sein und dich viel mehr über Kleinigkeiten freuen können.

Home sweet Home?

Viele Studierende kommen über die Feiertage nach Hause und wohnen wieder bei den Eltern. Man hat sich inzwischen an seinen eigenen Rhythmus gewöhnt und es fällt sowieso schon schwer, sich wieder den alten Gegebenheiten unterzuordnen. Werden dann weihnachtliche Ansprüche à la "Wenigstens heute Abend könntest Du doch mal die Bluse von Tante XY anziehen" gestellt, explodiert man wahrscheinlich genau zum falschen Zeitpunkt.

Um solchen Streitpunkten vorzubeugen, thematisiere überholte Eltern-Kind-Verhaltensmuster ruhig schon vorher. Du kannst beispielsweise eine Art Kuhhandel vereinbaren, der dir ein Ausschlafen am Heiligen Abend erlaubt, unter der Bedingung, dass du später mit der kleinen Schwester den Weihnachtsbaum schmückt.

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