studi.report 2017

Ein guter Job ist mehr als Geld

published: 03.11.2017

Für junge Studis bedeutet ein guter Job später vor allem Lebensqualität, Sinn und Selbstbestimmung — aber auch Sicherheit (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com) Für junge Studis bedeutet ein guter Job später vor allem Lebensqualität, Sinn und Selbstbestimmung — aber auch Sicherheit (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com)

Wie ticken Deutschlands Studis? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue studi.report 2017, den careerloft, das Karrierenetzwerk für Studierende, veröffentlicht hat. Darin wurden 2.700 Studis zu den Themen Sinn, Studium und Stress befragt. Pointer hat die wichtigsten Ergebnisse für dich im Überblick.

Geld ist nicht alles

Ein guter Job bedeutet für Studis längst mehr als ein gutes Gehalt — für sie muss ein Beruf vor allem sinnvoll sein und Lebensqualität bedeuten. Doch was heißt das genau? Für die Mehrheit der Befragten mit 86 Prozent bedeutet es, sich durch ihre Arbeit selbst verwirklichen zu können. Auch ist es 78 Prozent wichtig, dass ihr Arbeitgeber die gleichen Wertvorstellungen teilt. Wiederum 80 Prozent möchten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg ihres Arbeitgebers leisten. Auch eine gute Work-Life-Balance ist den Studis von heute wichtig: 80 Prozent wünschen sich einen Job, der ihnen genug Zeit für Freunde, Familie und Freizeit lässt.
 

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Arbeitswelt 4.0: Freiheit statt Sicherheit?

Globalisierung und Digitalisierung haben die Arbeitswelt stark verändert. Nie zuvor gab es so viel zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität wie heute. So wünschen sich die jungen Befragten vor allem einen Job, in dem sie im Unternehmen mitbestimmen können und eine demokratische sowie offene Führungskultur herrscht. Ihnen sind Freiheit und Selbstständigkeit wichtig — ein Grund, warum viele junge Studis Start-ups als Arbeitgeber besonders interessant finden.

Doch aus diesen Freiheiten der Arbeitswelt 4.0 resultieren auch viele Unsicherheiten: Es gibt keine festen Arbeitsstrukturen mehr, an denen man sich orientierten kann, und neue Technologien sorgen ständig für Wandel. Für 71 Prozent der Befragten ist deshalb die Sicherheit ihres späteren Arbeitsplatzes sehr wichtig.
 

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Weibliche Studis häufiger gestresst

Doch der studi.report 2017 beschäftigt sich nicht nur mit dem späteren Traumjob, sondern auch dem Ist-Zustand: Wie gestresst sind die Studis durch ihr Studium? Insgesamt geben ein Drittel der Befragten an, sich im Allgemeinen unter Stress gesetzt zu fühlen. Die Gründe sind vielfältig: 32 Prozent machen dafür Klausuren und Hausarbeiten verantwortlich. 19 Prozent beschäftigt der Berufseinstieg. Auch machen sich 14 Prozent Sorgen darum, keinen Job zu finden oder zu wenig Praxiserfahrung zu haben. 12 Prozent stresst die Finanzierung ihres Studiums.

Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen fällt vor allem ein Geschlechterunterschied auf: Während sich 76 Prozent der weiblichen Studis gestresst fühlen, sind es bei den Männern nur 61 Prozent: 39 Prozent von ihnen fühlen sich überhaupt nicht gestresst. Es wundert also nicht, dass es vor allem die weiblichen Studis sind, die mit 90 Prozent in ihrem späteren Job viel Wert auf eine gute Work-Life-Balance legen.


 
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Den gesamten studi.report 2017 mit allen Ergebnissen im Detail findet du hier zum nachlesen. Viel Spaß!

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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