Miete sparen, indem du anderen hilfst: Das Konzept Wohnen für Hilfe ist eine tolle, günstige Alternative zur herkömmlichen WG (Foto: YAKOBCHUK VIACHESLAV/Shutterstock.com) Miete sparen, indem du anderen hilfst: Das Konzept Wohnen für Hilfe ist eine tolle, günstige Alternative zur herkömmlichen WG (Foto: YAKOBCHUK VIACHESLAV/Shutterstock.com)
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Wohnen für Hilfe

Lektion Nummer eins im Leben eines jeden Studis: Wohnen ist verdammt teuer. Die Preise für WG-Zimmer steigen ins Exorbitante — am Monatsende wird so sogar die Mate zum Luxus. Doch, hey, es gibt eine Lösung: Wohnen für Hilfe! Klingt simpel, ist es auch: Als Studi hilfst du Menschen im Alltag und darfst dafür günstig bei ihnen wohnen. Du sparst dabei also nicht nur Miete, sondern tust auch noch etwas Gutes #winwin. Pointer verrät dir, was genau hinter diesem Konzept steckt und wie du entsprechende Angebote finden kannst.

Eine Stunde Arbeit im Monat pro Quadratmeter

Vom Einkauf übers Staubsaugen bis hin zur Gartenpflege — beim Konzept "Wohnen für Hilfe" greifst du Senioren oder Familien bei alltäglichen Aufgaben unter die Arme - und wohnst im Gegenzug günstig bei ihnen. Meistens sind es Senioren, die ihren Wohnraum günstig anbieten, weil sie keinen teuren Hilfedienst bezahlen möchten bzw. können oder sich zuhause einsam fühlen und gerne Gesellschaft hätten. Doch auch immer mehr junge Familien suchen Unterstützung von aufgeschlossenen Studis. Wie genau die Aufgaben aussehen, das klärt man ganz individuell. Grundsätzlich gilt: Eine Stunde Arbeit im Monat pro Quadratmeter Wohnfläche.

Es ist letztlich eine Win-Win-Situation: Senioren oder Familien bekommen Unterstützung und Studis können das Geld statt für Miete für andere tolle Dinge ausgeben. Außerdem wohnt man in einem familiären und gemütlichen Umfeld — gerade wenn man die eigene Heimat, Eltern und Großeltern vermisst, ist das Konzept "Wohnen für Hilfe" eine super Chance. Aber man sollte sich gleichzeitig auch klar machen: Es ist kein typisches WG-Leben. Und auf dicke Housepartys daheim muss verzichtet werden.
 


So kommst du zu "Wohnen für Hilfe"-Angeboten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, entsprechende Wohnungsangebote zu finden. Im ersten Schritt ist es am einfachsten, im Internet zu schauen, was es so in der Nähe gibt. Eine super Möglichkeiten ist WG-Gesucht.de. Falls du dort noch nicht das Passende finden solltest, höre dich mal beim Studierendenwerk oder dem AStA deiner Uni um oder suche bei Google gezielt für deinen Ort nach entsprechenden Projekten.


So findest du die "Wohnen für Hilfe"-Angebote auf WG-Gesucht.de:

1. Wenn du direkt auf der Startseite bist, gibst du erst den Wohnort ein, in dem du eine Wohnung suchst. Daneben wählst du als Art der Unterkunft "WG-Zimmer" aus. Dann kannst du noch wählen, ob du ein unbefristetes Zimmer sucht oder lediglich etwas zur Zwischenmiete. Wenn du all diese Eingaben gemacht hast, klickst du auf "Finden". Zack!

2. Als nächstes öffnet sich das Fenster mit allen Angeboten. Nun findest du ganz oben unter deiner gewählten Stadt einen Button mit "Weitere Filter". Diesen klickst du an, und es öffnet sich ein großes Feld.

3. In diesem Feld kannst du nun bestimmte Kriterien setzen. Scroll runter bis "WG-Details". Dort kannst du nun unter dem Punkt "WG-Details" weitere WG-Arten auswählen. Hier musst du einen Haken bei "Wohnen für Hilfe" setzen.

4. Jetzt einfach weiter unten auf "Filter anwenden" klicken und: Fertig! Nun kannst du dich durch die Angebote in deiner Stadt klicken und nach etwas Passendem für dich suchen. Viel Erfolg!
 


Wohnen für Hilfe - AStA Hochschule Rhein-Waal

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Die Autorin: Jana Schütt
Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.