Bericht

Zahl deutscher Studis in China steigt

published: 26.11.2017

Immer mehr deutsche Studis packen ihre Koffer und steigen in den Flieger, um an Unis in China zu lernen (Foto: Maridav/shutterstock.com) Immer mehr deutsche Studis packen ihre Koffer und steigen in den Flieger, um an Unis in China zu lernen (Foto: Maridav/shutterstock.com)

Über 7.000 Kilometer entfernt von Zuhause studieren? Das ist nicht für jeden Studi etwas — für 8.193 allerdings schon. So lautet die Zahl der jungen Menschen, die sich 2014 dafür entschieden, an chinesischen Unis zu lernen. Diese Zahl ist nun im Rahmen des Berichtes "Wissenschaft weltoffen 2017“ veröffentlicht worden, der gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAA) erarbeitet wurde.

Die knapp 8.200 deutschen Studis in China zeigen: Die Wissenschaft wird immer mobiler. Immerhin waren ein Jahr zuvor, 2013, noch 2.000 deutsche Studis weniger in China eingeschrieben. Ja, die jungen Akademiker und Akademikerinnen scheinen Lust zu haben, die Welt zu entdecken und andere Unis kennenzulernen #weiterso. 2014 waren insgesamt knapp 137.300 deutsche Studis im Ausland immatrikuliert.
 

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Die drei beliebtesten Studi-Ziele

Doch nicht nur China ist ein gefragtes Ziel für neue Erfahrungen. Nach wie vor gehören zu den beliebtesten Ländern für ein Auslandsstudium Österreich (29.000 Studis), die Niederlande (22.000) und Großbritannien (17.059 Studis). Die unteren Plätze der Beliebtheitsskala belegen Polen, Belgien sowie Südafrika — die Zahl der dort eingeschrieben deutschen Studis liegt unter 1.000.

Hier findest du den kompletten Bericht "Wissenschaft weltoffen 2017“ sowie die Berichte der Vorjahre zum Download.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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