Im Darknet

Student bestellte Falschgeld

published: 24.11.2017

Ein Student bestellte drei falsche Fünfziger im Darknet. Jetzt ist er vorbestraft (Foto: Alexander Weickart/Shutterstock.com) Ein Student bestellte drei falsche Fünfziger im Darknet. Jetzt ist er vorbestraft (Foto: Alexander Weickart/Shutterstock.com)

Das war wohl keine gute Weichenstellung für die Zukunft: Wegen Geldfälschung hat das Amtsgericht Köln am 21. November einen Wirtschaftsrechts-Studenten verurteilt. Er muss laut der Tageszeitung "Kölnische Rundschau" eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 10 Euro zahlen. Der 29-jährigen ist damit vorbestraft.

In der Anklage heißt es, der junge Mann habe im letzten Jahr drei gefälschte 50-Euro-Scheine zum Preis von je 25 Euro im Darknet erworben. Das Darknet ist ein verschlüsselter, nicht kontrollierter Teil des Internets, in dem die Nutzer anonym bleiben. Beim Bezahlen in einer Pizzeria und einer Bäckerei fiel das Falschgeld auf. "Wie kann man nur so dämlich sein?" fragte der Vorsitzende Richter laut der Zeitung. Er sei ein "typischer Chronisch-Pleite-Student", sagte seine Anwältin zu den Beweggründen ihres Mandanten. Inzwischen ist er zusätzlich kleinlaut: Der Student erhielt eine Gardinenpredigt von seinen Eltern und schrieb einen Entschuldigungsbrief an die beiden Geschäfte.


Hier kannst du dir eine Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung mit ausführlichen Informationen zum Thema Darknet herunterladen.

[PA]

Links

Zum Artikel in der Tageszeitung "Kölnische Rundschau"
Zur Darknet-Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung

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