Neue Studie

Bachelor reicht den meisten nicht

published: 07.12.2017

Die meisten Studierenden wollen etwas länger in der Uni sitzen (Foto: ESB Professional / Shutterstock) Die meisten Studierenden wollen etwas länger in der Uni sitzen (Foto: ESB Professional / Shutterstock)

Seit der Bologna-Reform ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss. Doch den Schritt ins Berufsleben wollen tatsächlich nur zwölf Prozent der Studierenden schon nach Erlangen des Bachelors gehen. Der Großteil möchte weiter studieren und strebt einen höheren Abschluss an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Maastricht in den Niederlanden, die im Auftrag des Personalvermittlers Studitemps entstand.


41.000 Studierende wurden im Rahmen der Untersuchung befragt. 61 Prozent der Befragten wollen sich erst nach dem Master einen Job suchen. Eine Promotion ist immerhin für 15 Prozent der Studierenden das Ziel - und damit für mehr als doppelt so viele wie ein Staatsexamen (7 Prozent). Das Vertrauen der Studierenden in den Bachelor ist also relativ gering, zumindest wenn es um die Jobsuche geht. Bereits 2012 beurteilten im Rahmen der ersten Erhebung der Studienreihe immerhin 37 Prozent der Studenten die fachliche Vorbereitung auf den Beruf durch ein Bachelor-Studium als nicht ausreichend.


Die Zahlen beruhen auf der Befragung von rund 41.000 Studierenden, die an der 7. und 8. bundesweiten Erhebung zur Studienreihe "Fachkraft 2020" teilgenommen haben. Die Befragungen werden seit 2012 zweimal pro Jahr in wissenschaftlicher Kooperation zwischen Studitemps, Constata und dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführt.


[PA]

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Zur Studie
Studienreihe "Fachkraft 2020"

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