Gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass: An der Fachhochschule Dresden entwickelten Studis eine eigene Kampagne (Symbolbild: DisobeyArt/Shutterstock) Gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass: An der Fachhochschule Dresden entwickelten Studis eine eigene Kampagne (Symbolbild: DisobeyArt/Shutterstock)
Internationaler Wettbewerb

Dresdener Studis gegen Fremden­feindlichkeit

Fremdenfeindlichkeit und Hass haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Eine Studierendengruppe des siebten Semesters Grafikdesign der Fachhochschule Dresden hat die Kampagne "montags 180" genau dagegen gestartet. Unter dem Motto "und, was machst DU montags?" bietet die Gruppe auf Facebook, Instagram und Twitter Alternativen für die Montagabend-Gestaltung an.
 


Seit drei Jahren finden es in Dresden jeden Montag die rechtspopulistischen Pegida-Demonstrationen statt. Mit der Kampagne erhoffen sich die Dresdener Studis, junge Leute davon abzubringen, sich für Extremismus und Hetze in den sozialen Medien stark zu machen. Zudem schlagen sie Alternativen für die Gestaltung des Montagabends vor. Durch öffentliche Interaktionen und skurrile Marketingstrategien machen sie auf die Kampagne aufmerksam.
 


Die Gruppe der Fachhochschule Dresden nimmt zudem am internationalen Universitätswettbewerb "P2P Global Digital Challenge" teil. Dabei wählt eine Jury aus 75 Kampagnen gegen Hetze und Extremismus in den sozialen Medien die Beste aus. Als Hauptpreis lockt es Preisgeld und eine Reise nach Washington.

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