Erste berufliche Hochschule

Ausbildung und Studium in einem

published: 07.03.2018

Deutschlandweit einzigartig: In Hamburg soll 2020 die erste berufliche Hochschule mit 250 Studis starten (Foto: Cherries/Shutterstock.com) Deutschlandweit einzigartig: In Hamburg soll 2020 die erste berufliche Hochschule mit 250 Studis starten (Foto: Cherries/Shutterstock.com)

Studium oder Ausbildung? Nach der Schule stehen viele junge Menschen vor dieser schweren Entscheidung — bis jetzt jedenfalls! Ab 2020 muss man sich in Hamburg nicht mehr für das eine oder das andere entscheiden, denn dort entsteht die erste berufliche Hochschule Deutschlands #premiere.
 

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Junge Menschen sparen ein Drittel an Lebenszeit

Mit 250 Studis soll der erste Jahrgang der beruflichen Hochschule in Hamburg 2020 starten. Innerhalb von vier Jahren sollen sie dort gleichzeitig ihren Hochschul- sowie Berufsabschluss machen. Momentan müssen die Abschlüsse noch getrennt voneinander erworben werden, was junge Menschen insgesamt sechs Jahre kostet — mit der neuen berufliche Hochschule dauert es nur vier Jahre, womit die Studis ein Drittel an Zeit bis zum ersehnten Abschluss sparen.

Was der Hamburger Senat mit der beruflichen Hochschule erreichen will? Die Ausbildung für junge Menschen wieder attraktiver machen und der Wirtschaft helfen. Denn momentan brechen viele Auszubildende ihre Ausbildung ab, um doch Studieren zu gehen, da ihnen dies bessere Zukunftschancen bietet. Somit soll durch die berufliche Hochschule die Abbruchquote reduziert werden — klingt logisch. Das übergeordnete Ziel ist, dass die duale gleichwertig neben der universitären Ausbildung steht und für junge Abiturienten dadurch attraktiv bleibt.
 

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Fokus auf technische und kaufmännische Berufe

Die Pläne für die berufliche Hochschule werden in Hamburg in den nächsten Monaten genauer ausgearbeitet — klar ist allerdings, dass sie sich erstmal auf technische und kaufmännische Berufe konzentrieren wird. Die ersten drei Jahre des Studiums werden stark der jetzigen dualen Ausbildung ähneln, wo die Studis zwischen Uni und Ausbildung wechseln. Im vierten Jahr wird dann der Studienanteil stark erhöht. Und auch an die Zukunft wird gedacht: Das Studium soll dazu befähigen, im Anschluss an jeder Hochschule einen Master machen zu können.

Bis es zur Eröffnung der beruflichen Hochschule kommt, muss noch einiges geklärt und ein Akkreditierungsverfahren durchlaufen werden. Wir bleiben bis dahin gespannt und drücken die Damen für dieses deutschlandweit einzigartige Projekt.

Wer Lust hat, sich noch mehr über das Thema zu informieren: Die ARD hat einen kurzen, interessanten Beitrag dazu gedreht, den ihr hier findet.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Zum ARD-Video zur Beruflichen Hochschule

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