Studentenwerk-Studie

Studis nutzen vermehrt psychologische Beratung

published: 23.03.2018

Über Probleme reden und Zweifel ausräumen: Immer mehr Studierende nutzen psychologische Beratungsangebote (Foto: Africa Studio/shutterstock.com) Über Probleme reden und Zweifel ausräumen: Immer mehr Studierende nutzen psychologische Beratungsangebote (Foto: Africa Studio/shutterstock.com)

Stress, Prüfungsangst, Lebenskrisen, Konzentrationsprobleme – immer mehr Studierende leiden unter solchen Problemen. Darauf lässt zumindest die kontinuierlich steigende Zahl an psychologischen Beratungsgesprächen schließen, die Studenten in Anspruch nehmen. So stellte das Deutsche Studentenwerk (DSW) von 2010 bis 2015 einen Anstieg an psychologischen Einzelgesprächen um 25 Prozent fest. Woran liegt diese Entwicklung?
 

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32.000 psychologische Einzelgespräche

Auf den ersten Blick mag es beunruhigend wirken, dass Studis psychologische Beratung immer häufiger in Anspruch nehmen: Waren es 2010 noch 26.000 Einzelgespräche, stiegt diese Zahl binnen fünf Jahre auf 32.000 an. Diese Steigerung hat verschiedene Ursachen, wie das DSW in der Pressemitteilung schildert: Immer engere Zeit- und Prüfungsstrukturen sorgen für Arbeitsstörungen, Selbstzweifel und Schwierigkeiten beim Studienabschluss.

Studis nehmen Probleme ernster

Doch die Zahl der Einzelgespräche lässt sich auch positiv lesen: Studis haben eine immer niedrigere Hemmschwelle, wenn es darum geht, professionelle Beratungsangebote anzunehmen und über ihre Sorgen sowie Ängste zu sprechen. Zweifel werden ernst genommen und bewältigt – damit wird sogar einem eventuellen Studienabbruch entgegengewirkt. Zudem dürfe auch nicht vergessen werden, so das DWS, dass die Zahl der Studis allgemein stark gestiegen sei - auf mittlerweile 2,8 Millionen - und es damit logisch sei, dass auch die Zahl der Beratungsgespräche steige.

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Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Zur Pressemitteilung des DWS
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Web

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