Nachhaltigkeit

Plastik meiden leicht gemacht

published: 23.03.2018

Wenn im Ozean mehr Plastikpartikel als Fische zu finden sind, sollte man gegen den Strom schwimmen - Pointer hat fünf Tipps für dich, mit denen der Verzicht auf Plastik noch nie so einfach war (Foto: Rich Carey/shutterstock.com) Wenn im Ozean mehr Plastikpartikel als Fische zu finden sind, sollte man gegen den Strom schwimmen - Pointer hat fünf Tipps für dich, mit denen der Verzicht auf Plastik noch nie so einfach war (Foto: Rich Carey/shutterstock.com)

Bio-Gurken, die in Plastik eingeschweißt sind? Ja klar, warum nicht. Recycling-Klopapier frisch aus der Plastikverpackung? Macht Sinn. Willkommen im "Plastik-Zeitalter" - einer Welt mit so viel Müll wie noch nie. Die gefährlichen Auswirkungen von Plastikmüllbergen sind seit langem bekannt. Der Kunststoff verrottet nicht und muss verbrannt werden, die Ozeane und unsere Organismen sind voll mit Plastikpartikeln. Trotzdem unternehmen die Firmen kaum etwas, um uns ein Leben ohne Plastik zu ermöglichen. Da hilft wohl nur Eigeninitiative. Doch wie kann man das Plastik-System boykottieren, wenn man bereits vom Alltagsstress erschlagen wird? Pointer hat für dich fünf Tipps, mit denen der Verzicht auf Plastik ziemlich easy ist.
 

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1. Nützliche Apps

Apps sind eine super Methode, um Nachhaltigkeit unkompliziert in den Alltag zu integrieren. Auf verpackte Mahlzeiten aus dem Supermarkt kannst du mithilfe der App "Too Good To Go" verzichten. Dort bieten teilnehmende Geschäfte ihre Lebensmittel und Mahlzeiten günstig an, anstatt sie wegzuwerfen. Wenn deine Wasserflasche leer ist, hilft die App "Tap" weiter. Mit dieser kannst du herausfinden, wo du deine Wasserflasche mit Leitungswasser nachfüllen kannst. Du brauchst neue Kosmetik? Die "CodeCheck"-App deckt auf, welche Produkte Mikroplastik enthalten.
 

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2. Was du beim Einkaufen beachten kannst

Viele Menschen nehmen bereits ihren Jutebeutel zum Einkaufen mit, anstatt zu einer Plastiktüte zu greifen. Genauso kann man sich eigene Behälter für neu zu kaufendes Brot mitnehmen. Das Projekt naturtasche.de bietet hierfür praktische Beutel an. Außerdem kannst du eigene Edelstahl-Dosen oder Glasbehälter an der Fleisch- und Käsetheke befüllen lassen. Loses Obst und Gemüse kannst du in Netze legen, bevor es damit zur Kasse geht. Solche gibt es beispielsweise hier zu kaufen. Lose Lebensmittel gibt es vor allem auf dem Wochenmarkt oder in Unverpackt-Läden. Hier kannst du nachschauen, ob es in deiner Nähe Unverpackt-Läden gibt.
 

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3. Greif zu nachhaltigen Küchenhelfern

Niemand hat Lust auf Aluminium, das ins Mittagessen übergegangen ist. Besser ist es, zu solchen ReUse-Tüchern zu greifen. Du wischst sie nach der Verwendung für dein Essen ab und kannst sie wiederverwenden. Statt des handelsüblichen Backpapiers voller Plastik können praktische Backmatten verwendet werden. Auch Spültücher gibt es mittlerweile aus Zellulose und Baumwolle, zum Beispiel hier.

4. Das Leben-to-go ohne Plastik

Lebensmittel können easy in Glas- oder Edelstahlbehältern transportiert werden. Der Kaffee schmeckt aus dem eigenen Thermobecher viel besser als aus einem Pappbecher. Außerdem bieten viele größere Städte Mehrwegbecher-to-go an.
 

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5. Do-it-yourself


Wusstest du, dass man Zahnpasta oder Spülmittel selbst machen kann? Das Wundermittel heißt Natron. Eine einfache Anleitung für die hauseigene Zahnpasta findest du hier. Geschirr kannst du hiermit ab sofort plastikfrei spülen. Selbst gekochte Gerichte statt Fertigessen voller Schadstoffe - das sollte das neue Motto sein, auch wenn sie etwas mehr Organisation bedürfen. Besonders gut schmecken sie mit frischen Kräutern. Diese können selbst angebaut werden, anstatt sie in teuren Plastikbehältern zu kaufen.

Das Wichtigste bei all den Tipps ist jedoch: Jeder kleine Schritt zählt! Auch wenn man kein Vorzeige-Zero-Waster ist, denkt man bei jedem Einkauf ohne Plastik einmal mehr an die Umwelt. Nur wer entspannt an die Sache herangeht und nicht aufgibt, kann zu einer nachhaltigen Veränderung beitragen.

Die Autorin: Aleksandra Janevska

Die Autorin: Aleksandra Janevska

Im kahlen Ruhrgebiet aufgewachsen, ging es fürs Jurastudium ins grünere Münster. Dort angekommen, stellte Aleksandra fest, dass sie doch lieber raus in die Welt möchte, um Journalistin zu werden. Daher hieß es nach dem Staatsexamen: Ab in den Norden! Wo sonst lassen sich lange Spaziergänge am Wasser, Besuche in vegetarischen Restaurants und spannende Geschichten am Puls der Zeit besser verbinden? Bei Pointer und in der größten Hafencity Deutschlands fühlt sie sich seit der ersten Minute pudelwohl.

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Studi-Leben mit Hund

Links

Das Projekt "naturtasche.de"
Die App "Too Good To Go" im Web
Die App "Tap" im Web
Die App "CodeCheck" im Web
Gemüsenetze für loses Obst und Gemüse
Orte aller Unverpackt-Läden in Deutschland
ReUse-Tücher auf Amazon
Backmatten auf Amazon
Nachhaltige Spültücher
Zahnpasta selber machen
Spülmittel selber machen
Das Mehrwegbecher-Pfandsystem in Bremen

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