Schwierige Zeiten für Studis mit kleinem Geldbeutel: Die Preise für WG-Zimmer steigen weiter und weiter... (Foto: Igor Palamarchuk/shutterstock.com) Schwierige Zeiten für Studis mit kleinem Geldbeutel: Die Preise für WG-Zimmer steigen weiter und weiter... (Foto: Igor Palamarchuk/shutterstock.com)
WG-Zimmer

Der Preis-Wahnsinn geht weiter

Die armen Studis werden immer ärmer. So könnte man eine neue Auswertung von Studis-Online zusammenfassen. Das Webportal hat auch in diesem Jahr Daten von "Studenten-WG.de" analysiert. Insgesamt wurde die Preissituation in 64 Städten durchforstet. Das Ergebnis: Gleich in acht Städten liegt der Mietpreis für ein WG-Zimmer bei über 400 Euro pro Monat, in 19 Städten über 350 Euro. Günstig wohnen in einer WG? Das war einmal.
 


Das Spiel: "Wer bietet mehr?"

Die teuersten WG-Zimmer gibt es dort, wo die meisten jungen Menschen studieren wollen - logisch. Dies sind vor allem Städte wie Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt am Main. Das Problem an den Wucherpreisen: Sie steigen noch weiter an. Frankfurt am Main ist ganz vorne dabei - mit einem Mietanstieg von 10,5 Prozent. "Hier geht noch einiges" - dachte sich wohl auch Stuttgart: Dort ist ein Anstieg von 6,7 Prozent zu beobachten. München ist die teuerste Stadt, da fällt ein Anstieg von schlappen 3,1 Prozent kaum noch auf. Besonders hohe Steigerungen gab es ansonsten in Konstanz, Kassel und Potsdam mit jeweils 8 Prozent.
 


BAföG reicht schon lange nicht mehr

Immerhin sind einige Städte etwas günstiger geworden. So unter anderem Hildesheim, Magdeburg, Ulm, Potsdam, Saarbrücken und Leipzig. Doch auch dort kommen Studis mit dem derzeitigen BAföG-Satz kaum oder gar nicht über die Runden. Der BAföG-Anteil für die Wohnmiete liegt bei 250 Euro. Diese Summe deckt schon lange nicht mehr die Mietkosten für ein WG-Zimmer ab. In gerade drei der untersuchten Städte reicht sie aus: in Magdeburg, Freiberg und Chemnitz. In Berlin, Hamburg oder Frankfurt am Main kann man darüber bei Kosten von über 400 Euro für ein Zimmer nur müde lächeln - oder weinen.
 


Klar ist, dass sich etwas ändern muss - aber bitte, bevor noch mehr Abstellkammern als WG-Zimmer vermietet werden.
 

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