Innovative Verkehrskonzepte

Trampstellen und selbstfahrende Räder

published: 02.04.2018

Franziska Dunkelmann und Maximilian Zuther testen eine der vier Trampstellen am CAU-Campus (Foto:Jürgen Haacks/CAU ) Franziska Dunkelmann und Maximilian Zuther testen eine der vier Trampstellen am CAU-Campus (Foto:Jürgen Haacks/CAU )

Überfüllte Busse und Parkplatzmangel – wer an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) in Kiel studiert, wird diese Verkehrsprobleme kennen. Vor allem zum Semesterbeginn und stets zu Stoßzeiten müssen sich Studierende einen Alternativplan überlegen, um schnell und sicher über den Campus zu kommen. Durch regelmäßig steigende Studierendenzahlen an der CAU, aber bereits ausgereizten Kapazitäten beim Buseinsatz und fehlendem Raum für weitere Parkplätze wird sich die Situation demnächst noch verschlechtern. Doch mit sogenannten Trampstellen soll diesem Trend nun der Kampf angesagt werden.
 

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Seit dem 20. März gibt es vier Trampstellen auf dem Campus: zwei an der Olshausenstraße Höhe Westring, zwei an der Leibnizstraße. Die Idee dahinter: an der Trampstelle warten, Daumen hochhalten und mitgenommen werden. So soll vorrangig Studierenden, die vorlesungsbedingt zwischen den anliegenden Gebäuden wechseln müssen, eine Alternative zu überfüllten Bussen und zu umweltbelastenden Alleinfahrten geschaffen werden. Aber auch für Pendler, die außerhalb von Kiel wohnen, sollen sie zu der bereits seit 2015 existierenden Trampstelle an der A215 zusätzliche Treffpunkte für Mitfahrgelegenheiten darstellen.

Magdeburg testet selbstfahrende Räder

Doch nicht nur Kiel versucht sich an innovativen Verkehrskonzepten: Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg arbeiten zurzeit an einem Projekt, das die Magdeburger dazu bringen soll, statt des Autos öfter das Fahrrad zu nutzen.
 

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Unterstützen soll sie dabei ein autonomes E-Bike, also ein Fahrrad, das per Knopfdruck über eine Smartphone-App selbstständig aus dem Depot zum Nutzer (und zurück) fährt. Ein entsprechender Prototyp existiert bereits, der in Kürze auch in der Innenstadt Magdeburgs getestet werden soll. Das selbstfahrende Lastenfahrrad verfügt dabei über Sensoren, die Bordsteine, Fahrzeuge, Personen und andere Hindernisse rechtzeitig erkennen, so dass sie umfahren werden können. Zwar sind bis zur offiziellen Freigabe der autonomen Fahrräder noch einige Hürden zu bewältigen, jedoch könnte Magdeburg bald zum Vorreiter bei der Nutzung kleiner, autonomer Fahrzeuge werden.

[Patrick Kern]

Links

Christian-Albrechts-Universität (CAU)
Otto-von-Guericke-Universität

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