Hochschule Osnabrück

Studis entwickeln recycelte Osterhasen

published: 31.03.2018

Schlüsselanhänger und Flaschenöffner zugleich ist dieser Osterhase aus recyceltem Metall, den Studierende der Hochschule Osnabrück entwickelten. Links ist der fertiger Prototyp zu sehen, rechts ein Wachsmodell (Foto: Hochschule Osnabrück / Lidia Wübbelmann) Schlüsselanhänger und Flaschenöffner zugleich ist dieser Osterhase aus recyceltem Metall, den Studierende der Hochschule Osnabrück entwickelten. Links ist der fertiger Prototyp zu sehen, rechts ein Wachsmodell (Foto: Hochschule Osnabrück / Lidia Wübbelmann)

Nicht nur die Kleinsten sind bereits im Osterfieber — auch die Studis der Hochschule Osnabrück: Im Rahmen der Vorlesung "Projektmanagement“ wurden in Gruppen innovative Osterhasen-Ideen produziert. Von einem hasenförmigen Türstopper aus dem 3D-Drucker über einen Osterhasenmagneten aus recyceltem Polyethylen bis hin zu einem Osterhasen aus Altglas oder Jeans ist alles dabei.
 

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Elf kleine Start-ups

Einmal ein Unternehmen gründen — wenn auch nur zum Testen: Für 66 Studis der Ingenieurswissenschaften ging dieser Traum in Erfüllung. Im Rahmen der Vorlesung "Projektmanagement“ sollten sie neuartige, nachhaltige und umweltfreundliche Produkte entwickeln. Die Studis stammten aus den verschiedensten Fachrichtungen, was die Zusammenarbeit besonders spannend machte. So entstanden elf kleine Start-ups, die jeweils einen Prototypen ihrer Idee entwickeln sollten. Der lustige Zufall: Fünf der elf Gruppen entschieden sich für das Thema "Osterhase“.

Von 3D-Drucker bis Polyethylen

In der Gruppe "Green Rabbit“ entstand ein Türstopper in Form eines Hasens, der 17 Stunden lang von einem 3D-Drucker im Hochschullabor gedruckt wurde. Das künftige Ziel sei, so erzählt es Studi Ron Köller in der Pressemitteilung der Uni, den Türstopperhasen später aus kleinen recycelten Kügelchen (Kunststoff-Regranulat) herzustellen. Der Ehrgeiz ist also auf jeden Fall geweckt! Eine andere Gruppe hat den sogenannten "MagRab“ entwickelt: einen Magneten, der nicht nur eine süße Hasenform besitzt, sondern aus recyceltem Polyethylen besteht und bis zu 1,5 Kilogramm halten kann. Der Clou: In den Magneten können Unternehmen ihr Logo integrieren und ihn somit als Werbegeschenk nutzen.
 

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Materialen stammen aus der Zahnmedizin

Eine Doppelfunktion integrierte auch eine weitere Gruppe: Sie baute aus recyceltem Metall einen Schlüsselanhänger, der gleichzeitig Flaschenöffner ist — in Osterhasenform. Das Besondere an der Idee ist, dass das verarbeitete Material ein Überschussprodukt bei der Herstellung von Zahnkronen ist #clever. Ein weiteres Team entwickelte einen Osterhase aus Altglas, der sich aus elf verschiedenen Teilen zusammensetzt. Und eine andere Gruppe kam auf die spannende Idee, einen Stoffhasen aus Jeans zu bauen, der direkt von Babys gekuschelt und getestet wurde.

Projektmanagement von A bis Z

Für die Studis kamen bei den Projektarbeiten jedoch nicht nur tolle Ideen heraus. Sie haben auch viel über das Projektmanagement gelernt, denn: In jedem Team war jeweils ein Mitglied für Geschäftsführung, Marketing, Produktion, Qualität, Projektleitung und Controlling zuständig — wichtige Kenntnisse für das spätere Berufseben.

Wir sind gespannt, was wir von den kreativen Studis in Zukunft noch so hören werden. Aber jetzt erstmal: Frohe Ostern!

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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