Neues Tool

BAföG-Antrag in nur 30 Minuten

published: 07.04.2018

BAföG-Antrag leicht gemacht: Ein Tool hilft dabei, den Antrag vollständig und schnell fertigzustellen (Foto: g-shockstudio/Shutterstock.com) BAföG-Antrag leicht gemacht: Ein Tool hilft dabei, den Antrag vollständig und schnell fertigzustellen (Foto: g-shockstudio/Shutterstock.com)

Einen BAföG-Antrag zu stellen, scheint ähnlich kompliziert wie Quantenphysik. Kein Wunder, dass 90 Prozent aller Anträge fehlerhaft oder unvollständig eingereicht werden. Mit dem Formularwahnsinn soll endlich Schluss sein, dachten sich Luisa Todisco und ihr Mann Mathias und gründeten das Start-up "Studierenplus.de". Das Versprechen dahinter: Den kompletten BAföG-Antrag in nur 30 Minuten fertig bekommen. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?
 

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Von Beamtenkauderwelsch zu Umgangssprache

Acht Formblätter, Leistungsnachweise, Anlagen, Fristen – der Weg zur BAföG-Förderung ist langwierig. Das weiß auch Luisa Todisco, die selbst Wirtschaftskommunikation studierte und sich mehrmals durch die Antragsstellung kämpfte. Das Wissen, das sie sich dabei aneignete, floss ins Tool "Studierenplus.de" ein, das seit März 2017 online ist und seitdem bereits mehr als 4000-mal benutzt wurde. Das Ausfüllen der Anträge ist super easy, weil sie und ihr Mann einfach alle Formblätter auf einfache Umgangssprache übersetzten. Ein echter Luxus, wenn man es mit dem Beamtenkauderwelsch vergleicht.

Die Nutzung von "Studierenplus.de" kostet einmalig 20 Euro. Dafür bekommt man auch eine Menge: Offene Fragen kann man per Live-Chat sogar an Sonn- und Feiertagen stellen. Auch für Sonderfälle sowie Spezialfragen gibt es Rat. Das Tool sagt einem genau, welche Nachweise man in jedem individuellen Fall einreichen muss, und auch, bis wann der Antrag wohin muss. Das "Studierenplus.de" eine kleine Revolution ist, die längst überfällig war, wird auch daran deutlich, dass die To­discos noch bis Juni dieses Jahres das "Berliner Startup Stipendium“ erhalten. Wir sind gespannt, was die beiden sich noch so einfallen lassen – genug Bürokraten-Baustellen gibt es im Uni-Leben auf jeden Fall.


 
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Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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