Zahlen fast verdreifacht

Mehr Flüchtlinge an den Unis

published: 13.04.2018

Immer mehr Geflüchtete beginnen ein reguläres Studium an deutschen Hochschulen (Foto: Shutterstock) Immer mehr Geflüchtete beginnen ein reguläres Studium an deutschen Hochschulen (Foto: Shutterstock)

Laut einer Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich im Wintersemester 2017/2018 fast 3000 Flüchtlinge für ein Studium oder für eine Promotion an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Noch vor einem Jahr waren es nur ungefähr ein Drittel. Den Grund hierfür sieht HRK-Präsident Prof. Horst Hippler in gezielten, individuellen Beratungen. Diese werden in vielen Hochschulen stark gefördert und sorgen dafür, Geflüchteten den Weg ins Studium zu erleichtern. Dabei werden sie dabei unterstützt, das richtige Studienfach zu finden oder die Zulassungsanforderungen zu erfüllen. Eine Betreuung auch während des Studiums hilft bei den Herausforderungen der Finanzierung.
 

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Für geflüchtete Frauen bieten einige Hochschulen darüber hinaus weitere Möglichkeiten an. Das Geschlechterverhältnis der Studierenden stimmt mit dem der gesamten Flüchtlingen ungefähr überein. Stark rückläufig ist dagegen die Nachfrage nach Schnupperstudien oder Gasthörerschaft. Nurnoch knapp die Hälfte ist an solchen Angeboten interessiert. Ein vollwertiges Studium hat also offenbar bei den Flüchtlingen an Bedeutung gewonnen. Am beliebtesten ist demnach ein Studium der Ingenieurswissenschaft, das fast ein Drittel absolvieren. Über 1100 Immatrikulationen sind weiterführende Studien wie ein Master oder eine Promotion.
 

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Auch im aktuellen Hochschul-Bildungs-Report wird die Wichtigkeit studierender Flüchtlinge betont. Bis zu 110.000 Geflüchtete könnten potenziell bis zum Jahr 2020 studieren. Hindernisse wie Sprachkenntnisse, gesundheitliche Probleme und die finanzielle Belastung müssten allerdings noch beseitigt werden. Andernfalls wird mit Zahlen zwischen 32.000 und 40.000 gerechnet. Der gleichen Meinung ist Prof. Hippler. Um die Herausforderungen zu meistern, meint er, "müssen die bestehenden Programme verstetigt und die verschiedenen Initiativen klug verknüpft werden."

Details zur HRK findest du hier. Den Hochschul-Bildungs-Report kannst du hier nachlesen.


[PA]

Links

Die Hochschulrektorenkonferenz im Web
Der Hochschul-Bildungs-Report 2020 im Web

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