52,1 Milliarden Euro

Hochschul­ausgaben leicht gestiegen

published: 25.04.2018

Die Ausgaben der deutschen Hochschulen haben sich 2016 auf 52,1 Milliarden Euro erhöht (Foto: Ufuk ZIVANA/Shutterstock.com) Die Ausgaben der deutschen Hochschulen haben sich 2016 auf 52,1 Milliarden Euro erhöht (Foto: Ufuk ZIVANA/Shutterstock.com)

Im Jahr 2016 sind die Ausgaben der Hochschulen in Deutschland für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf 52,1 Milliarden Euro gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Zahl gelten für die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen. Die Summe entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit 30,0 Milliarden Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten. Sie machten 58 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus. Der laufende Sachaufwand betrug 17,5 Milliarden Euro. Für Investitionen wurden 4,6 Milliarden Euro aufgewendet.
 

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Auf die Universitäten - ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten - entfielen 2016 20,5 Milliarden Euro. Das war knapp 1 Prozent mehr als 2015. Die medizinischen Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten wendeten 24,2 Milliarden Euro auf - ein Plus von 7 Prozent. Die Ausgaben der Fachhochschulen einschließlich Verwaltungsfachhochschulen erhöhten sich 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.

Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 90 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 6 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen erhöhten sich im Jahr 2016 auf 7,5 Milliarden Euro - eine Zunahme von einem Prozent - nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr. Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2016 um 7 Prozent und lagen bei 1,2 Milliarden Euro.


 
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Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften bestimmt. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,5 Milliarden Euro), der Bund (2,0 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,5 Milliarden Euro).

[PA]

Links

Das Statistische Bundesamt (Destatis) im Web

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