Statistisches Bundesamt

Gasthörer wenden sich von Medizin ab

published: 30.05.2018

Die Zahl der Gasthörer hat sich zum Wintersemester 2017/18 nur geringfügig geändert (Foto: Matej Kastelic/Shutterstock) Die Zahl der Gasthörer hat sich zum Wintersemester 2017/18 nur geringfügig geändert (Foto: Matej Kastelic/Shutterstock)

Nicht nur eingeschriebene Studenten sitzen in den Vorlesungen und Seminaren der Unis. Auch Gäste dürfen an den meisten Hochschulen an den Veranstaltungen teilnehmen. Diese unterteilt man einerseits in Gasthörer, die keine Studierenden sind, sich aber trotzdem universitär fortbilden wollen. Auf der anderen Seite gibt es noch die Gaststudierenden, die an einer Hochschule eingeschrieben sind, jedoch als Gäste an einer anderen teilnehmen.
 

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Das Statistische Bundesamt hat nun die neuesten Zahlen rund um Gaststudierende und Gasthörer veröffentlicht. Laut dem Bericht hat sich im Vergleich zum vorherigen Jahr an der Anzahl der Gasthörer zum Wintersemester 2017/18 wenig verändert. Es gab 300 Gasthörer weniger, was einer Abnahme von 0,6 Prozent entspricht. Die Anzahl der deutschen Studierenden, die zusätzlich Kurse an anderen Hochschulen besuchen, ist um 0,2 Prozent auf 32.000 gestiegen. Die Zahl der ausländischen Gaststudierenden verzeichnet einen Rückgang um circa 5 Prozent und liegt damit bei 4700. Letztes Jahr hatte es dort noch einen starken Zuwachs um 58 Prozent gegeben.
 

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47 Prozent der Gaststudierenden sind Frauen, was keine Veränderung zum Vorjahr darstellt. Das Durchschnittsalter stieg leicht an: um 0,4 Jahre auf 52,1. Der Anteil der über 60-Jährigen beträgt die Hälfte. Insgesamt nahm die Altersgruppe der über 80-Jährigen bei den Gasthörern mit 9 Prozent am meisten zu. Am zweitmeisten nahm die Gruppe der 65- bis 69-Jährigen mit 4 Prozent zu. Diese stellen mit 18 Prozent auch den größten Teil der Gasthörer. Trotz einer geringen Zunahme von 1,2 Prozent besucht am zweitmeisten die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen die Veranstaltungen als Gäste.
 

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Die beliebtesten Fächer der Gasthörer und der deutschen Gaststudierenden sind Geschichte (11,2 Prozent), Wirtschaftswissenschaften (9,8 Prozent) und Philosophie (6,8 Prozent). Bei den ausländischen Gaststudierenden belegt jedoch Wirtschaftswissenschaften den ersten Platz, darauf folgen Germanistik und Informatik. Die Medizin und Gesundheitswissenschaften verloren am meisten, denn dort besuchten nur noch 420 Gasthörer Veranstaltungen, was lediglich zwei Dritteln des vorherigen Wintersemesters entspricht.

Weitere Informationen vom Statistischen Bundesamt zum Thema Hochschulen bekommst du hier.

[PA]

Links

Der Bericht des Statistischen Bundesamts im Web
Informationen zum Thema Hochschulen beim Statistischen Bundesamt

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