RoboCup-WM

Leipziger Hochschul-Team ist Weltmeister

published: 26.06.2018

Die Weltmeister des Nao-Team HTWK aus Leipzig jubelten nach dem Sieg in Montreal (Foto: Nao-Team HTWK) Die Weltmeister des Nao-Team HTWK aus Leipzig jubelten nach dem Sieg in Montreal (Foto: Nao-Team HTWK)

Wir sind Weltmeister! Diese Nachricht dürfte bei einigen für Verwirrung gesorgt haben. Die Fußball-WM in Russland ist doch noch in vollem Gange? Korrekt. Jedoch gab es auch in Montreal, Kanada, eine Fußball-WM. Und zwar von Robotern. 15 menschliche Mitglieder hat das sogenannte Nao-Team der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Mit 1:0 gewannen ihre Roboter-Spieler gegen den langjährigen Gegner B-Human, das Team der Universität Bremen. Damit sind die Leipziger Weltmeister.
 

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Die Freude war riesig: In den vergangenen Jahren hatte es immer "nur" für den zweiten oder dritten Platz in der Standard Platform League gereicht. In der Standard Platform League benutzen alle Teams die gleichen Modelle, weshalb die Herausforderung in der Programmierung besteht. "Kampf der Algorithmen" nennt man dies auch. Das siegreiche Team besteht aus Informatik-Studenten der HWTK und ehemaligen Absolventen, die sich bereits im Berufsalltag befinden.
 

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Wie haben die Beteiligten dieses Ergebnis erreicht? "Es war interessant, die zwei komplett verschiedenen Taktiken zu sehen: Unser Team dribbelt den Ball, B-Human hingegen ist für seine langen, präzisen Schüsse bekannt. Diese Schüsse konnten unsere Verteidiger und vor allem unser Torwart jedoch mit Bravour abfangen", so Teamchef Rico Tilgner laut Pressemitteilung der Hochschule.
 

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Klaus Bastian, Betreuer des Nao-Teams und Professor für Systemprogrammierung an der HTWK Leipzig, fügt hinzu: "Die neue Walking-Engine - die Steuerung der Schritte - in Kombination mit dem verbesserten Dribbeln hat unsere Spielstärke deutlich erhöht. Wie man aber am Verlauf des WM-Finales sehen konnte, ist Fußball auch von etwas Glück abhängig. Insgesamt scheint das Niveau in der Standard-Plattform-Liga deutlich ausgeglichener zu sein als in früheren Jahren, was für die Zukunft noch interessante Turniere erhoffen lässt." Wir sind gespannt, ob das Nao-Team bei der nächsten RoboCup-WM an seinen Erfolg anknüpfen kann.


[PA]

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