Studie zur virtuellen Realität

Immersion hängt von individuellen Faktoren ab

published: 14.07.2018

Individuelle Faktoren spielen bei der Immersion eine wichtige Rolle (Foto: leungchopan/Shutterstock.com) Individuelle Faktoren spielen bei der Immersion eine wichtige Rolle (Foto: leungchopan/Shutterstock.com)

Virtual Reality ist besonders im Gaming-Bereich gefragt und hat sich in den letzten Jahren deutlich weiter entwickelt. VR-Brillen wie die Playstation VR oder Oculus Rift verkaufen sich gut. Deswegen werden auch immer mehr Spiele für diese Brillen entwickelt. Hauptziel ist es, dem Nutzer eine möglichst realistische virtuelle Welt zu bieten, in die er sich hineinversetzen kann. Dieser Aspekt wird auch Immersion genannt. Dabei geht es darum, inwieweit die virtuelle Umgebung als real empfunden wird. Dr. Jonathan Harth von der Universität Witten/Herdecke hat in einer Studie nun herausgefunden, dass neben den technischen Aspekten auch die individuellen Präferenzen der Nutzer einen großen Einfluss auf die Immersion haben.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


In der Studie wurden die Probanden zum einen gefragt, inwieweit sie sich auf die virtuelle Welt einlassen konnten. Des Weiteren führten Dr. Harth und einige seiner Studierenden leitfadengestützte Interviews mit den Probanden durch. Dadurch konnten sie individuelle Formen des Erlebens in der virtuellen Welt dokumentieren und anschließend auswerten. Im Kern kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass VR-Nutzer unterschiedliche Präferenzen haben, die sich auf die Immersion auswirken.

So möchten einige Erlebnisse an sich selbst spüren. Dazu gehört beispielsweise das Erleben ungewohnter Angstgefühle oder die Fähigkeit, virtuelle Objekte mit den Händen zu erschaffen. Bei anderen liegt der Fokus hingegen auf den Eigenschaften und Strukturen der virtuellen Welt. So sind diesen Probanden beispielsweise das Aussetzen der Schwerkraft oder das Hineinversetzen in fremdartige Umgebungen wichtig. Je nachdem wie eine virtuelle Welt diese Punkte berücksichtigt, sorgt das bei einigen Nutzern für mehr und bei anderen für weniger Immersion. Mit seiner Studie will Dr. Harth zeigen, dass bei der Erstellung einer virtuellen Welt die individuellen Präferenzen berücksichtigt werden müssen, sodass wirklich alle User in die virtuelle Welt eintauchen können.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz



[PA]

Links

Hier geht es zur Studie

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung