Hochschule Luzern

Studis entwickeln Crêpes-Roboter

published: 08.07.2018

Roboter statt Mensch am Herd: Studis der Hochschule Luzern haben einen automatisierten Crêpes-Roboter entwickelt (Foto: JGA/Shutterstock.com) Roboter statt Mensch am Herd: Studis der Hochschule Luzern haben einen automatisierten Crêpes-Roboter entwickelt (Foto: JGA/Shutterstock.com)

Egal ob mit Zimt und Zucker, Nutella, herzhaft oder pur – Crêpes gehen immer! Das dachten sich auch zwei Studenten der Hochschule Luzern und entwickelten im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeiten einen Crêpes-Roboter. Was bisher noch eifrig Menschen auf Festen, Jahr- oder Weihachtsmärkten mit ihren Händen anfertigen, kann dank der beiden Studis nun ein Roboter in Rekordzeit: 66 Crêpes schafft er innerhalb von einer halben Stunde #omnomnom!
 

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Sechs Liter Teig in 30 Minuten

Den Grundstein für den Roboter legte Student Severin Bruppacher in seiner Bachelor-Arbeit, in welcher er die technischen Grundlagen definierte. Die Inspiration: seine große Leidenschaft für Süßes. Kommilitone Stefan Biderbost schloss mit seiner Abschlussarbeit daran an und perfektionierte den Roboter. Denn schließlich brauchte es nicht nur die richtigen Programme, sondern auch das nötige Know-how in Sachen Crêpes-Kochkunst. Und die investierte Arbeit hat sich gelohnt: 66 Crêpes, d.h. sechs Liter Teig, schafft der Roboter in einer halben Stunde zu verarbeiten. Dafür nutzt er zwei Kochplatten gleichzeitig.

Es war eine lange Prozedur bis zum fertigen Roboter: Die Studis mussten ihm beibringen, die Platten zu reinigen sowie einzuölen, den Teig auf ihnen zu verteilen – und dann genau richtig lang anzubraten, zu falten und zum Schluss zu servieren. Nur eins kann der Roboter bisher nicht: die Crêpes befüllen. Wer also Nutella oder Apfelmus auf seinem Crêpes haben möchte, den müssen die Studis noch selbst bedienen. Noch. Die Programmierung eines automatisierten Aufstrichs ist in den nächsten Monaten geplant.
 

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Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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