TU München

Studis gewinnen "Hyperloop Pod Competition"

published: 28.07.2018

Triumph: Ein Studi-Team der TU München hat bei der "Hyperloop Pod Competition" im dritten Jahr hintereinander gesiegt (Foto: montira areepongthum/shutterstock.com) Triumph: Ein Studi-Team der TU München hat bei der "Hyperloop Pod Competition" im dritten Jahr hintereinander gesiegt (Foto: montira areepongthum/shutterstock.com)

Welcher Studi kann von sich behaupten, Star-Unternehmer Elon Musk beeindruckt zu haben? 39 Studierende der Technischen Universität München (TUM) . Denn sie konnten bei der "Hyperloop Pod Competition" 2018 des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Musk mit ihrem Warr Hyperloop Pod III haushoch gewinnen und ließen die internationale Konkurrenz blass aussehen.
 

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TU München: Dreimal in Folge Sieger

Das gab's noch nie: Das Team Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (Warr) der TU München stellte beim diesjährigen Hyperloop-Wettbewerb in Los Angeles mit seinem Warr Hyperloop Pod III einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.

Ihr 70 Kilogramm schwerer Pod (Kapsel) raste mit unglaublichen 467 Stundenkilometern durch die Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX. Für die Studis der TU München eine wahre Erfolgsgeschichte, denn damit gewinnen sie den Wettbewerb zum dritten Mal in Folge! Dass sie ihren Rekord von 324 Stundenkilometern aus dem letzten Jahr deutlich überbieten würden, hätten die Studis selbst nicht gedacht.


 
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Alles dreht sich um Geschwindigkeit

Der diesjährige dritte Hyperloop-Wettbewerb drehte sich um die Schnelligkeit der Kapseln. Erstmals wurden nur noch echte Prototypen zugelassen, die über einen eigenständigen Antrieb verfügten. Die Challenge: Welche Kapsel ist in der 1,2 Kilometer langen Röhre von SpaceX die schnellste? Insgesamt konnten sich 18 Teams für die dritte "Hyperloop Pod Competition" qualifizieren – wobei es nur drei Teams nach dem harten technischen Vortest tatsächlich in das Finale und damit die 1,2 Kilometer lange Teströhre auf dem SpaceX-Gelände schafften.

Neben dem WARR-Hyperloop-Team der TU München qualifizierten sich noch die Delft Hyperloop (TU Delft) und die EPFLoop (ETH Lausanne). Beide lagen mit ihren erzielten Geschwindigkeiten allerdings deutlich hinter den imposanten 467 Stundenkilometern des TU München-Teams: Der Pod von Delft Hyperloop erreichte in der Vakuumröhre 142 Stundenkilometer, EPFLoop 85 Stundenkilometer.
 

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Zum Hintergrund des Wettbewerbs

Die "Hyperloop Pod Competition" wurde im Jahr 2015 von SpaceX-Gründer Elon Musk ins Leben gerufen, um die Entwicklung des Hyperloops voranzutreiben. Doch was ist ein Hyperloop überhaupt? Hinter dem verrückten Namen verbirgt sich ein Transportmittel bzw. eine Kapsel, die sowohl Menschen als auch Güter jeder Art mit extrem hoher Geschwindigkeit - annähernd Schallgeschwindigkeit - durch eine Röhre mit Teilvakuum transportieren kann. Die "Hyperloop Pod Competition" bietet internationalen Studi-Teams aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung teilzuhaben.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Links

Infos zur "Hyperloop Pod Competition" im Web
Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (Warr) im Web
Die Technische Universität München (TUM) im Web
Zur Pressemitteilung "TUM-Hyperloop-Team bleibt Weltmeister" der TU München

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