Mietpreis-Analyse

In München zahlen Studis am meisten

published: 03.08.2018

Als Studi ein passendes WG-Zimmer zu finden, ist gar nicht so leicht, denn die Mietpreise steigen auch 2018 weiter an (Foto: Africa Studio/shutterstock.com) Als Studi ein passendes WG-Zimmer zu finden, ist gar nicht so leicht, denn die Mietpreise steigen auch 2018 weiter an (Foto: Africa Studio/shutterstock.com)

Für das Studium endlich von zuhause ausziehen – der Traum eines jungen Menschen. Bis man dann merkt: So einfach ist es gar nicht, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Und schneller als man denkt wird aus dem Traum ein kleiner Albtraum. Die Mietpreise für Wohnungen in den Studentenstädten Deutschlands steigt seit Jahren kontinuierlich – zahlreiche Untersuchungen beweisen dies immer wieder aufs Neue. So auch eine aktuelle Mietpreisanalyse des Wohnvermittlungsportals "wg-suche.de“ in Zusammenarbeit mit einem Immobilienanbieter, über die u.a. die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


160 Städten wurden untersucht

In der Analyse wurden ganz aktuell die derzeitigen durchschnittlichen Warmmieten für ein WG-Zimmer einer 3er-WG mit 80 Quadratmetern in 160 deutschen Städten untersucht und in Vergleich mit dem Mietpreis aus dem letzten Jahr gesetzt.

Die teuerste Stadt ist, keine Überraschung, München. Hier zahlen Studis für ein Zimmer in einer 3er-WG momentan 616 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist der Preis für Wohnraum damit um stolze 37 Euro gestiegen. Auf Platz zwei liegt laut der Analyse Stuttgart, wo Studis derzeit 485 Euro zahlen und damit 30 Euro mehr als im letzten Jahr. An dritter Stelle liegt Frankfurt am Main mit 474 Euro. Auch hier ist der Mietpreis um knapp 30 Euro gestiegen.


 
Über 19.000 Studiengänge, 300 Orte, 747 Hochschulstandorte

HOCHSCHULKARTE

HOCHSCHULKARTE

Mimadeo / shutterstock.com
 


438 Euro für ein Zimmer in Freiburg im Breisgau

Gefolgt wird die Top 3 von den Städten Freiburg im Breisgau (438 Euro), Ingolstadt (425 Euro), Konstanz (415 Euro) und Wiesbaden (410 Euro). In all diesen Städten konnte keine Steigerung des Mietpreises im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden.

Das beliebte Studentenziel Hamburg liegt mit 410 Euro auf Platz acht. Hier zahlen Studis zu 2017 durchschnittlich zwölf Euro mehr. Gleichauf mit Hamburg liegt miettechnisch derzeit Heidelberg, wobei hier eine Mietpreissteigerung von 15 Euro festgestellt wurde. Auf dem letzten Platz der Top 10 ist Erlangen zu finden, wo Studis jetzt jeden Monat 402 Euro für ein WG-Zimmer zahlen müssen.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Berlin vergleichsweise günstig

Und Berlin? Die Stadt, in die es eine Vielzahl junger Menschen zum Studium zieht, macht immer wieder durch die Schwere der Wohnungssuche dort Schlagzeilen. Im Vergleich zu anderen Städten sind die Mietpreisen in der Hauptstadt allerdings noch moderat: Für ein WG-Zimmer zahlt man in der turbulenten Stadt derzeit durchschnittlich 363 Euro. Berlin liegt damit nur auf Platz 24. Doch die Mietsteigerung im Vergleich zum letzten Jahr liegt bei rund 22 Euro und zeigt: Schon im nächsten Jahr könnte Berlin im Ranking aufsteigen.

Top 10: Deutsche Städte mit den höchsten WG-Mieten

1. München – 616 Euro
2. Stuttgart – 485 Euro
3. Frankfurt a.M. – 474 Euro
4. Freiburg i. Breisgau – 438 Euro
5. Ingolstadt – 425 Euro
6. Konstanz – 415 Euro
7. Wiesbaden – 410 Euro
8. Hamburg – 410 Euro
9. Heidelberg – 410 Euro
10. Erlangen – 402 Euro
24. Berlin – 363 Euro

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

Mehr

Finde das Thema für deine Bachelorarbeit
Prokrasti­nieren ohne schlechtes Gewissen
Abinote oder Eignungstest?

Links

"wg-suche.de“ im Web
Zum Artikel "Wo Studenten am meisten zahlen" der "Frankfurter Allgemeine Zeitung"

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung