Höchste Auszeichnung

Fields-Medaille für deutschen Mathematiker

published: 02.08.2018

Der 30-Jährige Mathematik-Progessor Peter Scholze ist mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet worden (Foto: Volker Lannert/Universität Bonn 2018) Der 30-Jährige Mathematik-Progessor Peter Scholze ist mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet worden (Foto: Volker Lannert/Universität Bonn 2018)

Herzlichen Glückwunsch! Prof. Peter Scholze von der Universität Bonn hat in Brasilien die höchste Auszeichnung der Mathematik erhalten. Sie gilt als "Nobelpreis für Mathematik" und ist die weltweit höchste Auszeichnung, die einem Mathematiker verliehen werden kann. Der erst 30-jährige Wissenschaftler vom Hausdorff-Zentrum für Mathematik nahm den Preis beim Internationalen Mathematikerkongress in Rio de Janeiro, Brasilien, entgegen.
 

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Scholze ist erst der zweite Deutsche, der die Fields-Medaille erhalten hat - in mehr als 80 Jahren. "Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich", sagte Scholze. "Der Preis bedeutet mir eine große Anerkennung meiner Arbeit." In dem Moment, in dem er die Nachricht erhielt, dass er den Preisträger bekomme, sei er "schon euphorisch" gewesen. Er habe es seinen engsten Bekannten gesagt und ein wenig gefeiert. Er hoffe aber, dass sich durch den Preis in seinem Leben nicht viel ändere.
 

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Woran der Wissenschaftler arbeitet, ist für Laien schwer verständlich. Er hat das Methodenspektrum im Grenzbereich von Zahlentheorie und Geometrie, der sogenannten Arithmetischen Geometrie, durch die von ihm entdeckten "perfektoiden Räume" grundlegend erweitert. Diese neuen Strukturen erlauben es, die ganzen Zahlen besser als bislang als geometrisches Gebilde zu interpretieren, in dem auch in einer Umgebung von Primzahlen Geometrie betrieben werden kann. Dadurch werden umgekehrt neue, unerwartete Rückschlüsse auf offene zahlentheoretische Fragestellungen ermöglicht.
 

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Auf die Frage, welche Wünsche jetzt noch offen seien, sagte Scholze: "Früher hatte ich den Wunsch, in der akademischen Laufbahn bleiben zu können, um meiner Leidenschaft, der Mathematik, nachgehen zu können. Dieser Wunsch ist mir erfüllt worden. Und mit der mathematischen Forschung habe ich doch gerade erst angefangen."

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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