HFF München

Zwei Deutsche für Studenten-Oscar nominiert

published: 16.08.2018

Hinter der Kamera und demnächst selbst im Rampenlicht? Zwei Studentinnen der HFF München sind für den Studenten-Oscar nominiert (Foto: ponsulak/shutterstock.com) Hinter der Kamera und demnächst selbst im Rampenlicht? Zwei Studentinnen der HFF München sind für den Studenten-Oscar nominiert (Foto: ponsulak/shutterstock.com)

Während des Studiums einen Oscar gewinnen – für zwei Studentinnen der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) könnte dieser Traum bald in Erfüllung gehen. Sie haben es ins Finale der Student Academy Awards geschafft und sind für den Studenten-Oscar nominiert, der am 11. Oktober feierlich verliehen wird. Ingesamt haben in diesem Jahr 1.582 Nachwuchsfilmemacher aus den USA und der ganzen Welt eingereicht – Pointer stellt dir die beiden deutschen Filmprojekte der HFF München vor, die sich bis jetzt gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten.
 

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Eileen Byrne nominiert in der Kategorie "Bester ausländischer Spielfilm“

Eine Frau, die mit Brustkrebs leben muss – in Eileen Byrnes Abschlussfilm geht es um das Schicksal von Alice, die nach dieser Diagnose mit ihrem veränderten Körper und ihren Ängsten kämpft. Ihr Freund Moritz liebt sie über alles, doch ist gleichermaßen überfordert mit der Situation. Byrnes erzählt in ihrem nominierten Film einfühlsam, leise und empathisch von dem Beziehungsalltag des Paares mit allen Höhen und Tiefen.

In der Kategorie "Bester ausländischer Spielfilm“ sind mit Byrnes, die an der HFF München Regie Kino- und Fernsehfilm studiert, noch sieben weitere Studis nominiert. Bis Mitte September wird von der Jury entschieden, welche drei Filme von allen Finalisten eine Auszeichnung in Bronze, Silber und Gold erhalten. Die Studis selbst erfahren davon erst auf der Preisverleihung am 11. Oktober.


 
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Annelie Boros nominiert in der Kategorie "Bester ausländischer Dokumentarfilm“

Wie Byrne studiert auch Annelie Boros an der HFF München. Allerdings hat sie sich für das Fach Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik entschieden. Dass dies die richtige Wahl war, zeigt ihre Nominierung in der Kategorie "Bester ausländischer Dokumentarfilm“ mit ihrem Film "F32.2". Es ist der dritte von insgesamt vier Filmen eines großen Projektes, welches sie bis zu ihrem Diplom realisieren will.

Hinter dem Titel "F32.2" versteckt sich eine emotionale und persönliche Geschichte: Es ist das medizinische Kürzel für sogenannte "anlasslose Depressionen“. In einer Pressemitteilung erzählt Boros von einer engen Freundin, die plötzlich anfing, an ebenjenen Depressionen zu leiden und sich zu verändern. Der Dokumentarfilm war Mittel für die beiden, "Bilder und Worte für dieses sonderbare Scheißgefühl“ zu finden.

Neben Boros sind noch zwei weitere Studis mit ihrem Filmen in der Kategorie "Bester ausländischer Dokumentarfilm“ im Rennen, von denen letztlich nur eine oder einer mit einer Auszeichung in Form eines goldenen Studenten-Oscars nach Hause fahren bzw. fliegen wird.
 

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Die Student Academy Awards

Um den Nachwuchs im Bereich Film zu fördern, wird 2018 bereits zum 45. Mal der Studenten-Oscar von der Academy of Motion Picture Arts & Sciences verliehen. Für deutsche Studis haben sich seit 2016 die Chancen auf eine Auszeichnung erhöht – denn bis dahin konnten Studis außerhalb der USA nur Filme in der Kategorie "Foreign Film“ einreichen. Seit zwei Jahren hat sich dies geändert und sie dürfen auch in den Sparten "Spielfilm“, "Dokumentarfilm“ und "Animationsfilm" auf einen Preis hoffen.

Byrnes und Boros könnten sich dieses Jahr in die Erfolgsgeschichte deutscher Studis der letzten Jahre einreihen: Vor zwei Jahren gewann Alex Schaad, ebenfalls von der HFF München, den goldenen Studi-Oscar in der Kategorie "Animationsfilm“. Auch in den Vorgängerjahren überzeugte der junge deutsche Filmnachwuchs: 2014 gewann Lennart Ruff mit seinem Abschlussfilm, 2001 sowie 2000 Florian Gallenberger und 1994 holte Katja von Garnier eine Trophäe nach Deutschland. Wir drücken den beiden diesjährigen Finalistinnen also fleißig die Daumen!

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Links

Weitere Infos zur Hochschule für Fernsehen und Film (HFF)
Die Student Academy Awards im Web

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