Laut Greenpeace investiert die Regierung zu wenig Geld in sicheren Radverkehr (Foto: Dean Drobot/shutterstock) Laut Greenpeace investiert die Regierung zu wenig Geld in sicheren Radverkehr (Foto: Dean Drobot/shutterstock)
Greenpeace-Studie

Zu wenig Geld für sicheren Radverkehr

Studierende fahren weitaus häufiger Rad als die Gesamtbevölkerung. Mehr Bewegung, bessere Luft und weniger Stau: Das Fahrrad könnte viele unserer Gesundheits- und Umweltprobleme lösen. Doch dafür müssten gerade die deutschen Großstädte einiges ändern und mehr Geld in die Sicherheit des Radverkehres investieren, so eine Greenpeace-Studie.
 


Pro Kopf und Jahr geben die sechs größten Städte Deutschlands gerade mal knapp fünf Euro für den Radverkehr aus. Dies ist laut Greenpeace viel zu wenig Geld für wirklich sichere Straßen. Im Vergleich: Städte wie Amsterdam oder Kopenhagen geben teilweise bis zu 35 Euro pro Kopf aus. Dementsprechend niedrig sei aber auch deren Unfallsquote. In Deutschland hingegen starben im vergangenen Jahr 382 Fahrradfahrer bei Verkehrsunfälle, zahlreiche weitere kamen mit Verletzungen davon.
 


Da ist es verständlich, dass der Radverkehr gerade mal einen Anteil von 17 Prozent hat. Wie Greenpeace betont, bietet Fahrradfahren einen echten Vorteil für alle, denn jeder Kilometer, der mit Rad statt dem Auto gefahren wird, spart etwa 150 Gramm klimaschädliches CO2 und 0,2 Gramm gesundheitsschädliche Stickoxide. Fahrräder helfen also nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Die Bundesregierung sollte sich also zukünftig mehr auf den Radverkehr konzentrieren und dafür sorgen, dass die Straßen sicherer werden. Schließlich haben wir ja alle was davon.
 


[Céline Ketfi]

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