Wohnungs­suche für Studis

Schwieriger als je zuvor

published: 03.09.2018

Der Mietwahnsinn geht auch 2018 weiter: Die Preise für Studentenzimmer sind erneut gestiegen (Foto: Antonio Guillem/shutterstock) Der Mietwahnsinn geht auch 2018 weiter: Die Preise für Studentenzimmer sind erneut gestiegen (Foto: Antonio Guillem/shutterstock)

Die Wohnsituation für Studierende in Deutschland hat sich 2018 weiter verschlechtert. Dies hat eine Studie des Moses Mendelssohn Institut in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de ergeben. Insbesondere in begehrten Hochschulstädten wie Hamburg oder Berlin ist es fast unmöglich geworden, eine bezahlbare Unterkunft zu finden.
 

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Besonders stark gestiegen sind die WG-Mieten in München von 570 auf 600 Euro, in Frankfurt von 450 auf 480 Euro, in Hamburg und Stuttgart jeweils von 420 auf 450 Euro sowie in Köln und Berlin von 400 auf 420 Euro. Und auch bei der Suche nach 1- oder 2-Zimmer- Wohnungen wird es immer schwieriger, etwas Bezahlbares zu finden. Dies liegt auch an der wachsenden Konkurrenz durch Job-Anfänger, Singles oder Pendler.
 

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Der günstigste Hochschulstandort Deutschlands ist Chemnitz. Dort kostet ein Zimmer durchschnittlich gerade mal 230 Euro. Daneben gibt es laut der Studie nur vier weitere Orte, in denen die durchschnittlichen WG- Mieten bei höchstens 250 Euro liegen. Dies ist die laut BAföG angesetzte Wohnkostenpauschale, die aber in sonst keiner anderen Stadt ausreicht. Trotzdem sind weiterhin gerade die teureren Städte beliebter bei Studis als die deutlich günstigeren Standorte. Dieser Trend wird sich wohl nicht so schnell ändern.



[Céline Ketfi]

Links

Das Moses Mendelssohn Institut im Web
WG-Gesucht.de im Web

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