Er wiegt nur 1,2 Kilo - der High-Tech-Satellit der TUM-Studis (Foto: move2space) Er wiegt nur 1,2 Kilo - der High-Tech-Satellit der TUM-Studis (Foto: move2space)
TU München

Minisatellit fliegt ins All

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage/Stunden, bis Studierende der TU München zum zweiten Mal einen selbst entwickelten und gebauten Satelliten ins All schießen werden: MOVE-II.
[h]Drei Jahre Entwicklungsarbeit
[/h]Dabei handelt es sich um einen sogenannten CubeSat: Ein 1,2kg schwerer, würfelförmiger und mit 10 cm Kantenlänge besonders kleiner Satellit.
 


Die Entwicklung von Move II hat drei Jahre gedauert. Mehr als 120 Menschen waren beteiligt - darunter 60 Bachelor- und Masterstudierende aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Informatik, Physik und Raumfahrtechnik. Und wie so oft war auch hier der Weg das Ziel: Der Satellit wurde vor allem entwickelt, um Studierenden eine interdisziplinäre und praktische Ausbildung zu ermöglichen. So möchte die TU München einer neue Generation von Ingenieuren zum Erfolg verhelfen.
 


[h]Langfristig angelegtes Projekt
[/h]Die Uni lässt Studis bereits seit 2006 kleine Satelliten entwickeln und bauen. Der erste CubeSat namens "First-MOVE" machte sich 2013 auf den Weg ins Weltraum. Und die Satelliten beinhalten alles, was die großen Brüder auch können: Intelligente Kontrollsysteme, Datenverarbeitungssysteme und weiteres finden hier auch auf wenigen Zentimetern Platz. MOVE steht übrigens für "Munich Orbital Verification Experiment". Finanziert wird das Projekt der besonderen Art vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

[Tara Bellut]

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