Mindestlohn, BAföG und Co.

10 Dinge, die sich im Jahr 2019 ändern

published: 26.12.2018

2019 ändern sich Regelungen beim Mindestlohn und BAföG. Von Pointer erfährst du mehr (Foto: SVPanteon / Shutterstock.com) 2019 ändern sich Regelungen beim Mindestlohn und BAföG. Von Pointer erfährst du mehr (Foto: SVPanteon / Shutterstock.com)

Was geht jedes Jahr mit dem Jahreswechsel einher, abgesehen von einem Bauch voll Weihnachtsessen und viel Silvesterknaller? Neue Gesetzte und Regelungen, verabschiedet im politischen Entscheidungsprozess. Pointer erklärt dir zehn Dinge, die sich für dich 2019 ändern.

1. Mehr Kindergeld

Eine gute Nachricht für all jene, die noch Kindergeld erhalten. Das Kindergeld steigt nämlich ab Januar 2019 und zwar um ganze 10 Euro. Das sind 204 Euro für alle Erst- und Zweitgeborenen Kinder, 210 Euro für alle Drittgeborenen und 235 Euro für alle weiteren Kinder. Insgesamt bekommst du also 120 Euro mehr im Jahr.

2. Versicherungen werden verständlich

Was genau bedeutet die Berufsunfähigkeit-, Haftpflicht-, oder Hausratsversicherung? Wer nicht genau verstanden hat, wie oder was genau er oder sie hat versichern lassen, hat jetzt das Recht, von seiner Versicherung verständliche Informationen zu erhalten. Das wurde nämlich von der EU durchgesetzt. Informationen zur jeweiligen Versicherung müssen in verständlichem Deutsch auf einem höchstens dreiseitigen Infoblatt dargelegt werden.
 

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3. Das dritte Geschlecht

Diskriminierung gegen Menschen, die intersexuell sind, soll ein Ende haben. Ab Januar ist der Eintrag des Geschlechts "divers" beim Personenstandesregister möglich. Mit"divers" sind Menschen gemeint, die mit biologischen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden, die nach der herrschenden Norm weder als männlich noch als weiblich gelten. Arbeitgeber haben bei der Erstellung einer Job-Annonce im neuen Jahr das dritte Geschlecht zu nennen. Statt der Suche nach Person "(m/w)", soll jetzt nach Person "(m/w/d)" gesucht werden. Alles andere könnte im Zweifelsfall zu einer Klage wegen Diskriminierung führen.
 

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Ab 1. Januar 2019 erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn ???? und: im neuen Jahr kannst du deine Freunde im Ausland günstiger anrufen ???? Was ändert sich noch in Finanz- und Karrierethemen? In unserem neuen Artikel findest du die wichtigsten Änderungen (Link in der Bio ??) #finance #student #studentlife #mindestlohn #2019 #mehrgeldfuerfreizeit #unabhängigkeit #finanzen #finanziellefreiheit #unisiegen

— mlpfinancify.siegen December 7, 2018

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4. Mindestlohn steigt

Eine Sache, die wohl viele jobbende Studis betrifft: Der Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro. Das bedeutet für viele Mini-Jobber: weniger Arbeit oder mehr Geld für die geleistete Arbeit. Juhu!

5. Vier Erneuerungen auf WhatsApp

Die vielgenutzte Messenger-App WhatsApp wird mit dem kommenden Jahr generalüberholt: In Gruppenchats soll jetzt die Möglichkeit geschaffen werden, auf bestimmte Nachrichten privat zu antworten. Außerdem wird es bald eine Tablet-Version der App geben. Auch ein "Dark Mode" soll eingeführt werden, um Augen und Akku zu schonen. Zudem wird es auch bald Werbung in WhatsApp geben. Letzteres vermutlich nicht zur Freude vieler.
 

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#studis #erstis #bafög ????????

— rnr.connection October 14, 2017

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6. Mehr BAföG

Noch eine gute Nachricht: Ab 2019 steigt das BAföG. Und zwar deutlich. Der Wohnkostenzuschlag erhöht sich nämlich von 250 Euro auf 325 Euro. Somit steigt auch der Höchstfördersatz von 735 Euro auf rund 850 Euro. Zudem werden die Elternfreibeträge angepasst. Wer bis vor kurzem also kein BAföG erhalten hat, weil die Eltern ein wenig mehr als den Freibetrag verdienen, der könnte bald doch die finanzielle Förderung erhalten.




7. Befistete "Brückenteilzeit"

Wer seine Vollzeitstelle im begrenzten Zeitrahmen auf eine Teilzeitstelle verkürzen will, soll nun das Recht eingeräumt bekommen, zur Vollzeitstelle zurückzukehren. Dieses Recht betrifft alle Arbeitnehmer, die einen Teilzeitvertag ab dem 1. Januar 2019 unterschreiben. Dieser Regelung stützt die Rechte werdender Eltern.

8. Mini-Jobs werden zeitlich begrenzt

Mini-Jobber wissen bereits, dass sie steuerfrei maximal 450 Euro monatlich oder 5400 Euro jährlich verdienen dürfen. Das ändert sich leider auch nicht im Jahr 2019. Schlechte Neuigkeiten für diejenigen, die gerne die Semesterferien zum Jobben nutzen. Bisher durften Mini-Jobber ihre Arbeit nämlich auch auf drei Monate oder auch 70 Tage im Jahr aufteilen. Diese Arbeitstage werden auf zwei Monate und 50 Arbeitstage verkürzt, unabhängig von dem verdienten Gehalt.
 

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9. Günstiger telefonieren in der EU

Wenn es nach der EU geht, wird das Telefonieren ins EU-Ausland ab Mai 2019 günstiger. Dann soll nämlich das Telefonat in eins der verbundenen Länder nicht mehr als 19 Cent die Minute kosten, eine SMS maximal 6 Cent. Das ergänzt die Einschränkungen der Roaming-Gebühren perfekt.

10. Steuerfreibetrag steigt

Bisher haben ledige Arbeitnehmer, die weniger als 9000 Euro im Jahr verdienten, keine Steuern zahlen müssen. Ab dem kommenden Jahr steigt dieser Freibetrag auf 9.168 Euro im Monat. Im Jahr 2020 steigt dieser Freibetrag sogar auf 9.408 Euro. Da lohnt sich das Arbeiten doch richtig!

[Tara Bellut]

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