Social-Media-Pause

Leg doch mal dein Smartphone weg!

published: 17.01.2019

Probiere einen digital detox und halte dich von sozialen Medien auf deinem Smartphone fern (Foto: Eviart/Shutterstock.com) Probiere einen digital detox und halte dich von sozialen Medien auf deinem Smartphone fern (Foto: Eviart/Shutterstock.com)

Weißt du, wie oft du täglich auf deinen Smartphone-Bildschirm guckst? Und wie viele Minuten oder sogar Stunden du auf Instagram, Facebook, Snapchat, WhatsApp und co. verbringst? Vermutlich viel zu viel, wenn du bedenkst, dass du diese Zeit auch produktiv oder zur Entspannung nutzen könntest. Pointer hat bereits im November über eine Studie berichtet, die zeigt: Soziale Medien können süchtig machen. Ein guter Grund für alle Smartphone-Besitzer, ihr Handy einfach mal aus der Hand zu legen. Jetzt ist digital detox angesagt.




Das Suchtpotenzial von Social Media

Der große Unterschied zwischen der Sucht nach Aufmerksamkeit auf sozialen Medien und der Sucht nach Alkohol oder Drogen ist, dass du in erster Linie nicht körperlich geschädigt wirst und auch nicht zur Gefahr für andere Menschen wirst. Jedoch verabschiedest du dich mehr und mehr vom realen Leben, der Schönheit des Moments oder verlernst sogar die Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten, wenn der Mittelpunkt deines Lebens eine virtuelle Welt, bestehend aus Likes, Kommentaren und Freundschaftsanfragen ist. Der auf Social Media dargestellte Alltag kann inspirierender, farbenfroher, unterhaltsamer und dynamischer wirken als das reale Leben. Die Menschen stellen sich von ihrer besten Seite dar, zeigen, was sie besitzen und erleben. Eine Spirale aus dauerhaften Vergleichen mit anderen Menschen scheint hier vorprogrammiert. Das kann schwerwiegende Unzufriedenheit auslösen - im schlimmsten Fall sogar Depressionen.
 

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Selbstkontrolle und Disziplin

So wie der gemäßigte Konsum von Alkohol vertretbar ist, kann auch der gemäßigte Konsum von Social Media relativ wenig Schaden anrichten. Falls du dazu tendierst, zu viel Zeit mit sozialen Medien zu verbringen, solltest du anfangen, diese Zeit einzuschränken. Plane deine Smartphone-Nutzung neu. Wenn dir das besonders schwerfällt oder du in jeder freien Minute auf dein Handy schaust, könntest du Funktionen nutzen, welche die Nutzdauer gewisser Apps beschränken. Viele Smartphones verfügen bereits über "Screen Time Control"-Funktionen. Hat dein Smartphone diese Funktion nicht, kannst du im App-Store einfach nach einer Bildschirmzeit-Kontroll-App für Kinder suchen. Noch besser wäre es allerdings, wenn du dir mit Willensstärke antrainierst, nicht ständig auf dein Smartphone zu gucken. Zwinge dich dazu, nicht jede Push-Benachrichtigung sofort zu lesen. Über bewussten Verzicht. Vielleicht lässt du dein Handy mal zuhause oder zumindest in der Tasche? Konzentriere dich mehr auf den Moment. In Zukunft solltest du im Bus auf dem Weg zu Uni einfach mal in einem schönen Buch lesen und im Café tiefer in das Gespräch mit deiner Verabredung eintauchen. Oder du genißt einfach mal das Rauschen des Windes bei einem Spaziergang durch den Wald.
 

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#sowahr #neuesJahr #wenigerHandy

— bliblablu32 January 2, 2018

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Das reale Leben leben

Es würde dir nicht schwer fallen, weniger Zeit auf sozialen Medien zu verbringen – du willst es nur einfach nicht? Dieser Gedanke könnte bereits ein erstes Anzeichen für eine Sucht sein. Mit jeder neuen Benachrichtigung, jedem neu abgesetzten Post und jedem Like wird Dopamin in deinem Gehirn freigesetzt. Dabei handelt es sich um ein süchtig machendes Hormon, das mit jedem Blick aufs Smartphone angeregt wird. Nur leider hat dieses kurze Glücksgefühl nichts mit der Realität zu tun. Du kannst einen Like nicht anfassen, ihn nicht konservieren. Das Kribbeln im Bauch und die Aufregung verfliegen schneller, als dir lieb ist. Konzentriere dich lieber öfter auf das tatsächliche Leben, den Moment. Das Leben ist doch viel zu kurz, um es in virtuellen Welten zu verbringen. Oder?
 

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Dieser Spruch hat schon was sehr wahres dabei. War heute in Bern unterwegs und dabei ist mir dieser Spruch aufgefallen. Klar poste ich diesen nun sogar auf einem solchen Social Media Kanal. Welche Ironie ????. Es geht aber mir hierbei vielmehr darum: Leute schaut Euch mehr die Natur an ????????geniesst die Gegenwart Eurer Mitmenschen (ja live und nicht per Insta Stories) ????????lest mehr Bücher ????, schreibt mehr von Hand geschriebene Briefe, seit aktiv (nicht nur in der digitalen Welt). Schreibt EURE Geschichte, statt Insta Stories. #socialmedia #mentalhealth #mehrnatur #mehrleben #mehrlachen #wenigerhandy #mehroffline #digitaldetox

— _ego_cb November 10, 2018

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[Tara Bellut]

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