Blitzstudium

Regelstudienzeit verkürzen?

published: 30.01.2019

Das Studium im Raketentempo durchziehen? Pointer weiß, wie das geht (Foto: alphaspirit / Shutterstock.com) Das Studium im Raketentempo durchziehen? Pointer weiß, wie das geht (Foto: alphaspirit / Shutterstock.com)

Wenn du studierst, kennst du vermutlich den Druck, der mit der Regelstudienzeit einhergeht. Jedoch scheinen der Lernstress, Hausarbeiten und Praktika es oftmals unmöglich zu machen, die vorgegebenen Semester einzuhalten. Dennoch sitzen dir die Eltern, das BAföG-Amt und der Arbeitsmarkt kontinuierlich im Nacken. Die Lösung dieses Problems kann das Verkürzen der Regelstudienzeit sein. Wie? Erfährst du jetzt!

Wer verkürzt sein Studium?

Logischerweise ist das Verkürzen des Studiums nicht für jeden etwas. Selbst besonders fleißige Studierende stoßen bei dem dafür geforderten Pensum oft an ihre Grenzen. Dennoch gibt es eine Handvoll Studis, die tatsächlich ihr Studium verkürzen. Zum einen gibt es solche, die ihr Studienfach oder die Universität gewechselt haben und nochmal im ersten Semester starten mussten, sich aber einiges anrechnen lassen konnten. Dann gibt es Hochbegabte, die sich den Inhalt eines Buches nur einmal anschauen müssen und diesen dann direkt verinnerlicht haben. Das Einhalten der Regelstudienzeit würde diese Menschen eher unterfordern. Und dann gibt es noch die Super-Streber, die einfach jeden Tag in der Bibliothek oder an ihrem Schreibtisch sitzen, sich mit Kaffee vollpumpen und bereits zu Beginn des Semesters anfangen, für die ersten Klausuren zu lernen. Solche Studenten waren beispielsweise Marcel Pohl, Marcel Kopper und Robert Grünwald. Die drei haben ihren Bachelor und Master in vier statt self Semestern absolviert, wie "Welt.de" berichtete.
 

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Geht das an allen Unis?

Theoretisch kann ein Student an jeder Universität sein Studium verkürzen, Kooperationsbereitschaft der Dozierenden vorausgesetzt. Doch oftmals genehmigen Professoren oder Lehrbeauftragte das Vorziehen von alternativen Prüfungsleistungen wie das Schreiben einer Seminararbeit oder das Absolvieren eines Praktikums oder Praxis-Teils nicht vorzeitig. Die Begründung lautet gern, dass der Studi noch nicht über das nötige Wissen verfüge, um diesen Bestandteil des Studiums zu absolvieren. Klausuren können dagegen häufig vorgezogen werden. An vielen Unis sogar ohne eine Begründung. Leichter fällt das Verkürzen des Studiums an privaten Hochschulen und beim Fernstudium. Denn hier können meist alle Unterlagen online eingesehen werden, die für jegliche Klausuren relevant sind. Es gibt auch weniger Präsenzstudienzeit und Anwesenheitspflicht, wodurch das Turbo-Lernen daheim möglich wird. Jedoch muss man bei einem Studium an einer privaten Hochschule auch bei verkürzter Studienzeit die vollen Studiengebühren bezahlen.
 

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— studentenstoff November 12, 2018

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Wie geht das?

Die Schlüssel zum verkürzten Studium sind Fleiß und Mühe. Man muss Einsatz an den Tag legen, der über den eines "normalen" Studis hinausgeht. Ein gutes Lernsystem und strukturiertes Vorgehen sind dafür unabdinglich. Zudem sollte man wirklich ein tief gehendes Verständnis für die Inhalte der Module mitbringen. Auch den eigenen Notenanspruch muss man wahrscheinlich zurückfahren. Wer auch im Semester mal für ein paar Tage verreist oder ein zusätzliches Praktikum während der Semesterferien anstrebt, sollte die Finger vom verkürzten Studium lassen. Auch Studis, die neben dem Studium jobben, werden vermutlich nicht die Zeit aufbringen können, die fürs zusätzliche Lernen gebraucht wird.

Warum der Stress?

Es gibt viele gute Gründe, das Studium zu verkürzen - nicht nur den Druck von außen oder das Gefühl, zu alt zu sein. Beispiele sind die zusätzliche Zeit für ein Praktikum, den Englischkurs oder die Reise durch Australien, die sich mit dem Studium nicht vereinbaren lassen. Möglicherweise pusht ein Masterstudiengang, der andernfalls nicht aufgenommen werden kann. Auch ein attraktives Jobangebot kann lockend wirken. Gegen das Verkürzen der Regelstudienzeit spricht aber auch einiges: der Stress, der zum Burnout führen kann. Das verpasste Leben. Studium besteht schließlich aus mehr als daraus, am Ende einen Abschluss in der Hand zu halten. Es geht auch darum, Erfahrungen zu sammeln und aus sich herauszuwachsen. Manchmal ist es viel schöner, den Moment zu leben, als auf Teufel kommt raus alles für den perfekten Lebenslauf zu tun.


 
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[Tara Bellut]

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