Studie

Brexit schreckt Studenten offenbar ab

published: 08.01.2019

Für Hochschulen wie die Cambridge University könnte der Brexit negative Folgen haben (Foto: Pajor Pawel/Shutterstock.com) Für Hochschulen wie die Cambridge University könnte der Brexit negative Folgen haben (Foto: Pajor Pawel/Shutterstock.com)

Der anstehende Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union wirkt sich offenbar negativ auf britische Top-Universitäten aus. Diese verzeichnen laut einer Studie der Russel Group sinkende Immatrikulationen von Studierenden aus anderen EU-Mitgliedsländern. Insbesondere bei Masterstudenten und Doktoranden sinkt die Beliebtheit des Vereinigten Königreichs.
 

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Im akademischen Jahr 2018/19 sank die Zahl der Immatrikulationen durch EU-Ausländer britischen Top-Universitäten laut der Studie ingesamt um drei Prozent. Zu den betroffenen Einrichtungen gehören unter anderem die Elite-Unis in Oxford und Cambridge. Während sich bei Bachelor-Studierenden sogar ein leicht positiver Trend erkennen lässt, sinkt die Zahl der Master-Studierenden und Doktoranden aus EU-Ländern im Vergleich zum Vorjahr deutlich um fünf beziehungsweise neun Prozent. Dass der Brexit für diesen Einbruch verantwortlich ist, belegt die Studie zwar nicht. Trotzdem vermuten die Forscher, dass die ungeklärte Lage rund um den Brexit einen wichtigen Faktor in diesem Zusammenhang darstellt.
 

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Auch bei den britischen Universitäten selbst ist die Angst insbesondere vor einem harten Brexit sehr hoch. Über 150 Hochschuleinrichtungen Großbritanniens verfassten deswegen Anfang des Jahres einen gemeinsamen Brief an die Parlamentsmitglieder, der vor den Folgen eines harten Brexits warnt. Die Hochschulvertreter fürchten, dass sie die schon fest eingeplanten Fördergelder des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 1,3 Milliarden Euro nicht erhalten könnten. Dies hätte schlimme Auswirkungen auf die Finanzierung und Arbeitsweise der Hochschulen in den kommenden Jahren. Ein harter Brexit würde auch 50.000 Hochschul-Mitarbeiter und 130.000 Studierende aus EU-Ländern betreffen, die in einem solchen Fall wohl ein Visum benötigen würden. Großbritannien verlässt voraussichtlich am 29. März die Europäische Union.
 

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[PA]

Links

Offener Brief der Hochschulvertreter
Studie der Russel Group

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