KI-Ethik

Facebook kooperiert mit der TU München

published: 21.01.2019

Facebook Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hat die Kooperation zwischen dem Konzern und der TU München bestätigt (Foto: Krista Kennell / Shutterstock.com) Facebook Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hat die Kooperation zwischen dem Konzern und der TU München bestätigt (Foto: Krista Kennell / Shutterstock.com)

Facebook will zusammen mit der TU München (TUM) zu KI-Ethik forschen. Dafür gründen der Konzern und die Hochschule das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence. Christoph Lütge, Professor für Wirtschaftsethik, übernimmt die Leitung. Das Institut soll unabhängig die ethischen Implikationen der Künstlichen Intelligenz erforschen. Der Konzern Facebook, der wiederholt wegen ethischer Probleme in den Schlagzeilen war, übernimmt die Erstfinanzierung von etwa 6,5 Millionen Euro für fünf Jahre. Dies verkündete Facebooks Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg am Sonntag, 20. Januar, auf der Innovationskonferenz Digital, Life, Design (DLD) in München. Auch die TUM gab dies in einer Pressmitteilung bekannt.
 

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Nach Jahren, in denen Facebook mit Datenskandalen und Schlagzeilen um unerlaubte Wahlbeeinflussung durch das Werbegeschäft zu kämpfen hatte, versucht der Konzern nun offenbar, an seinem Image zu feilen. Wie Sandberg weiter mitteilte, kooperiert das Unternehmen auch mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um Fake News zur Europawahl im Mai zu verhindern. Auch so soll wohl Vertrauen zurückgewonnen werden.

"Menschen sagen uns, sie wollen ein Internet, in dem jeder seine Stimme erheben und frei sprechen kann", sagte Sandberg. "Und sie wollen eines, in dem kein Hass verbreitet wird." Facebook arbeite ernsthaft daran, ein besseres Internet zu ermöglichen. Jeder Mensch weltweit sollte Zugang zum Web mit all seinen Vorteilen haben. Die vorhandenen und entstehenden Technologien sollten für Gutes genutzt werden können.
 

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Das neue TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence werde von Facebook ohne weitere Vorgaben unterstützt, betont das Institut in einer Pressemitteilung. "Bei Facebook ist der verantwortungsvolle und umsichtige Umgang mit der KI für alles, was wir tun, von grundlegender Bedeutung. Die KI wirft jedoch komplexe Probleme auf, die Menschen und Gesellschaft betreffen und die die Industrie allein nicht beantworten kann", sagt demnach Joaquin Quiñonero Candela, Director of AI bei Facebook. "Wir freuen uns, die Gründung des unabhängigen TUM Institute for Ethics in AI unterstützen zu können, und sind überzeugt, dass das Institut das wachsende Forschungsfeld der Ethik im Bereich der neuen Technologien vorantreiben und grundlegende Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung und den Auswirkungen von AI untersuchen wird."

Prof. Christoph Lütge vom Peter Löscher-Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik formuliert die übergeordneten Ziele so: "Wir wollen Leitlinien liefern für die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der Künstlichen Intelligenz für Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber."
 

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