Befragung

Informatik­studentinnen wollen keine Frauen­studiengänge

published: 28.01.2019

An deutschen Hochschulen liegt die Frauenquote in IT-Studiengängen bei 21 Prozent (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com) An deutschen Hochschulen liegt die Frauenquote in IT-Studiengängen bei 21 Prozent (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com)

Viele Stellen in der Informatik bleiben in diesem Jahr erneut wohl unbesetzt. Ein Grund ist auch der fehlende weibliche Nachwuchs. Aktuell liegt die Frauenquote in IT-Studiengängen an deutschen Hochschulen bei 21 Prozent. Eine Befragung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung unter Informatikstudierenden widmet sich Gründen und Lösungsansätzen dieses Missverhältnisses. Hierbei zeigte sich: Nur ein geringer Anteil der Studentinnen wünscht sich reine Studienangebote für Frauen. Vielversprechender sind ein höherer Praxisbezug im Studium oder eine gute Betreuung.
 

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Frauen stellen in vielen deutschen Informatikstudiengängen eine Minderheit dar. Die Gründe sind neben weiterhin vorherrschenden Geschlechterstereotypen u.a. auch fehlende Vorbilder in Studium und Beruf sowie die Gestaltung der Studiengänge. Bei einer Befragung von 2.600 Informatikstudierenden durch das CHE zeigte sich: Die Mehrheit der weiblichen Studierenden wünscht sich zwar Beispiele und Übungsaufgaben, die beide Geschlechter ansprechen, jedoch keine alleinigen Angebote für Frauen.
 

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Lediglich 3,4 Prozent der befragten Studentinnen sprachen sich für reine Frauenstudiengänge aus. Jede achte IT-Studentin hätte gern geschlechtergetrennte Programmierkurse, nur rund acht Prozent wünschen sich Arbeitsgruppen oder Tutorien für Frauen. Isabel Roessler erläutert: "Frauen möchten auch im Informatikstudium nicht als Minderheit mit speziellen Bedürfnissen wahrgenommen werden. Sie wollen gute Betreuung und Konzepte, aber keine Sonderbehandlung." Betreuungsangebote gerade zum Studienbeginn sollten deshalb nicht als Frauenfördermaßnahmen dargestellt werden, rät die Studienautorin und Senior Projektmanagerin beim CHE.
 

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