Berlin ist bei Studienanfängern sehr beliebt. Viele ziehen zum Studium in die Hauptstadt (Foto: canadastock/Shutterstock.com) Berlin ist bei Studienanfängern sehr beliebt. Viele ziehen zum Studium in die Hauptstadt (Foto: canadastock/Shutterstock.com)
Statistisches Bundesamt

Erstis stehen auf Berlin und Hamburg

Die Städte Berlin und Hamburg waren bei Studienanfängern 2017 besonders beliebt. Dies hat das Statistische Bundesamt (Destatis) herausgefunden. Woran hat das Amt das erkannt? Am positiven Wanderungssaldo im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Moment: Positiver Wanderungssaldo - was ist das denn? Der Wanderungssaldo zeigt das Mengenverhältnis zwischen zu- und abwandernden Studienanfängern in den Bundesländern. Er ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte bei erstmalig eingeschriebenen Studierenden. Es werden nur Personen berücksichtigt, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben.
 


Ein positiver Wanderungssaldo bedeutet, dass mehr junge Menschen mit einer Hochschulzugangsberechtigung eines anderen Bundeslandes zur Studienaufnahme in dieses Bundesamt zugewandert sind als mit der Berechtigung des eigenen Bundeslandes abgewandert sind. Und am begehrtesten waren Berlin und Hamburg. Der Wanderungsgewinn bei Studienanfängern in der Hauptstadt war mit gut 4.100 Personen am höchsten. Die Elbmetropole folgte mit +3.800. Dahinter kommen Hessen (+2.300) und Sachsen (+2.100).
 


Die höchsten Wanderungsverluste bei den Studienananfängern hatten im Studienjahr 2017 Niedersachsen (-6.900) mit seiner räumlichen Nähe zu Nordrhein-Westfalen und Bremen. Schleswig-Holstein gab 4.900 Studierende ab, was an der räumlichen Nähe zu Hamburg liegen könnte. Auch Brandenburg musstee Verluste (-2 800) wegstecken, was wohl mit der Nähe zu Berlin zu tun hat. Darüber hinaus hatten Rheinland-Pfalz (-2.000), Baden-Württemberg (-1.100) und Bayern (-100) negative Wanderungssalden.
 


[PA]

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