Welcher ist der richtige für dich?

Studienabschluss: vom Bachelor of Science bis Dr. phil

published: 09.02.2019

Pointer gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Studienabschlüsse (Foto: Aaron Amat / Shutterstock.com) Pointer gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Studienabschlüsse (Foto: Aaron Amat / Shutterstock.com)

Die Zahl der Studiengänge und Abschlüsse ist wahnsinnig vielfältig. Das überfordert leicht. Die Art des Studienabschlusses entscheidet oft mit, welche beruflichen Möglichkeiten den Absolventen am Ende des Studiums offenstehen und sollten deshalb auch Teil der Karriereplanung sein. Pointer hat für dich die wichtigsten Abschlüsse zusammengetragen.
 

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Nach Bologna

Durch den sogenannten Bologna-Prozess wurde die deutsche Hochschullandschaft umstrukturiert. Die Studiengänge sind bis auf wenige Ausnahmen auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt. Eine bekannte Ausnahme ist der Diplom-Ingenieur, der weltweit einen sehr guten Ruf genießt und den deshalb immer noch einige Hochschulen verleihen. Das Ziel der Neustrukturierung sind die internationale Vergleichbarkeit von Abschlüssen und eine erhöhte Berufsbezogenheit. In Deutschland schließen beide Studiengänge mit einer schriftlichen Arbeit, der Bachelor- oder Master-Thesis, ab.

Arts oder Science?

Die meisten Studiengänge werden als Bachelor/Master of Arts (B.A./M.A.) oder Bachelor/Master of Science (B.Sc./M.Sc.) angeboten. In der Regel sind die MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) Bachelor of Science und Master of Science. Hier werden vor allem statistisch-mathematische Forschungsmethoden vermittelt. Gesellschaftswissenschaftliche Studiengänge werden im Gegenzug als Bachelor of Arts und Master of Arts angeboten. In diesen Studiengängen spielt das Literaturstudium eine größere Rolle. Der B.A. oder M.A. erlaubt dir außerdem, Fächer zu kombinieren, z.B. eine Geisteswissenschaft und eine Sprache. Diese Möglichkeit ist beim Bachelor of Science eher selten.
 

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In einigen Fächern, wie etwa den Wirtschaftswissenschaften oder der Psychologie, sind beide Abschlüsse möglich. Hier musst du dich dann entscheiden, welche Form dir eher liegt und welche Position du mit dem Studium anstrebst. Die Ingenieurswissenschaften bieten neben dem B.Sc. außerdem den Bachelor of Engineering (B.Eng.) an, welcher eine praxisnähere Ausbildung verspricht. Grundsätzlich befähigen alle Bachelorabschlüsse für ein weiterführendes Studium. Du kannst also z.B. nach einem B.A. auch ein M.Sc.-Studium aufnehmen. Wichtig ist immer, die jeweiligen Zulassungsbedingungen genau zu lesen, denn hier kann die Universität oder Hochschule weitere Einschränkungen zur Zulassung festlegen.
 

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Bachelor

Der Bachelor ist in der Regel der erste berufsqualifizierende Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis acht Semester. Dieser Abschluss berechtigt dich grundsätzlich dazu, ein weiterführendes Studium aufzunehmen. Allerdings behalten sich einige Universitäten weitere Zulassungsbeschränkungen für den Master vor. Manche Universitäten akzeptieren zum Beispiel nur Hochschulabschlüsse und keine FH-Abschlüsse.

Master

Der Masterstudiengang baut auf den bereits vorhandenen Kenntnissen auf. Zulassungsvoraussetzung ist somit immer ein erster berufsqualifizierender Abschluss. In der Regel ist dies der Bachelor, in manchen Studiengängen kann es aber auch ein Meisterbrief sein. Die Regelstudienzeit beträgt zwei bis vier Semester. Der Master ist somit ein zweiter berufsqualifizierender Abschluss und befähigt in den allermeisten Fällen zur Promotion.
 

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February 7, 2019

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Staatsexamen

Das Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die vom Staat organisiert wird. Dies ist nur in den Fächern der Fall, in denen ein öffentliches Interesse an der Qualität der Ausbildung besteht. Staatlich geprüft werden zum Beispiel Ärzte und Lehrer. Alle Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abschließen, haben die Gemeinsamkeit, dass zwischen dem ersten und zweiten Staatsexamen eine Praxisphase stattfindet, z.B. ein Referendariat. Obwohl das erste Staatsexamen auch ein Hochschulabschluss ist, sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt damit eher gering. Erst das zweite Staatsexamen ist ein berufsqualifizierender Abschluss. Das Staatsexamen hat heute noch Bedeutung für die Fächer Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie, Rechtswissenschaft, und Lebensmittelchemie. In den Bundesländern Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen werden auch Lehrer staatlich geprüft.
 

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Promotion

Die Möglichkeit zu promovieren und einen Doktortitel zu erwerben, besteht in der Regel nach dem Masterstudium. Voraussetzung sind neben dem Abschluss gute Noten. Die Zulassung für eine Promotion wird in den einzelnen Fachbereichen einer Fakultät geregelt und ist deshalb nicht überall gleich. Eine Promotion ist nur an einer Universität oder einer Hochschule mit vergleichbarer Aufgabenstellung möglich. Der Doktor ist in der Regel der höchste akademische Grad. Dafür schreibst du eine Doktorarbeit - Dissertation -, die neue wissenschaftliche Ergebnisse enthalten muss. Je nach Fach, in dem man promoviert, ist man anschließend beispielsweise Dr. math. (Doktor der Mathemathik), Dr. med. (Doktor der Medizin) oder Dr. phil. Letzterer umfasst den Doktorgrad in den meisten Geistes- und Sozialwissenschaften. Es gibt über 50 weitere Unterformen, u.a. für Ingenieurswissenschaften (Dr.-Ing.), Jura (Dr. iur.) und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer.oek).
 

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[Elisabeth Boßerhoff]

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