Ausbildungsförderung

BAföG: Mehr Geld für Studierende und Azubis

published: 01.08.2019

Das Portmonee von BAföG-Studierenden wird in Zukunft etwas besser gefüllt sein (Foto: Tiko Aramyan/shutterstock.com) Das Portmonee von BAföG-Studierenden wird in Zukunft etwas besser gefüllt sein (Foto: Tiko Aramyan/shutterstock.com)

Es ist soweit: Ab dem 1. August erhöht sich das BAföG für Studierende, Auszubildende und Schüler. Pointer beantwortet die wichtigsten Fragen zu den Änderungen beim BAföG. 

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Wie setzen sich die neuen BAföG-Sätze zusammen?

Ab dem 1. August erhöhen sich die BAföG-Sätze für Studierende, Auszubildende und Schüler. So steigt der Höchstsatz für Studierende von 735 Euro auf 853 Euro monatlich. Der Betrag setzt sich aus dem sogenannten Grundbedarf, der Wohnpauschale und dem Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung zusammen. Der Grundbedarf richtet sich nach der Ausbildungsform und beträgt für Studierende neuerdings 419 Euro. Hinzu kommt die Wohnpauschale, die du erhältst, wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst. Sie beträgt 325 Euro. Bei Bedarf gibt es für Studierende, die sich selbst versichern müssen, einen Zuschlag in Höhe von 109 Euro zur Kranken- und Pflegeversicherung. Oft erhält man allerdings nicht den kompletten BAföG-Höchstsatz von 853 Euro, da gegebenenfalls noch eigenes Einkommen oder das Einkommen der Eltern angerechnet wird. 

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Welche Rolle spielt das Einkommen der Eltern bei der Beantragung von BAföG?

Das Einkommen der Eltern spielt bei der Beantragung von BAföG eine wichtige Rolle, da sie auch während des Studiums oder der Ausbildung unterhaltspflichtig sind. Das BAföG soll nur dann eingreifen, wenn das eigene Einkommen und das Einkommen der Eltern nicht reicht, um den Lebensunterhalt gewährleisten zu können. Verdienen deine Eltern gut, stehen die Chancen also schlecht, dass du BAföG bekommst. Zur Festlegung der Sätze gibt es sogenannte Freibeträge, bei deren Unterschreitung keine Abzüge vom BAföG stattfinden. Neuerdings beträgt beispielsweise der Freibetrag für das Einkommen verheirateter Eltern 1835 Euro. 

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Wie beantragt man BAföG?

Der BAföG-Antrag ist berüchtigt dafür, kompliziert zu sein und viel Arbeit zu machen. Kein Wunder, schließlich musst du eine ganze Menge an Unterlagen an das BAföG-Amt schicken. Dazu gehören unter anderem Nachweise über die Einkünfte deiner Eltern, deiner eigenen Einkünfte und den Ausbildungsweg. Grundsätzlich gilt: BAföG gibt es nicht rückwirkend, sondern erst ab dem Monat, in dem der Antrag abgeschickt wurde. Du solltest den BAföG-Antrag also nicht zu lange vor dir herschieben. Fehlende Unterlagen können oft nachgereicht werden. 

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Darf man Geld durch Nebenjobs oder Stipendien dazuverdienen?

Wer BAföG bezieht, sollte neben dem Studium höchstens einen Minijob auf 450-Euro-Basis annehmen. Die Grenze für die Einkünfte durch Nebenjobs liegt weiterhin bei 5400 Euro pro Jahr. Auch durch Stipendien kannst du dein BAföG aufstocken. Bis zu 300 Euro monatliche Zusatzeinkünfte sind hier erlaubt. Für viele Studierende eher nicht relevant, aber trotzdem erwähnenswert: Dein Kontostand darf höchstens 7500 Euro betragen, da du ansonsten erst dein Erspartes aufbrauchen musst statt BAföG zu erhalten. 

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Muss man BAföG zurückzahlen?

Studierende müssen in der Regel nach dem Studium die Hälfte der erhaltenen BAföG-Förderungssumme zurückzahlen. Die Rückzahlung beginnt fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer und wird dann in vierteljährlichen Raten von zur Zeit 315 Euro (ab April 2020: 390 Euro) gezahlt. Wer zu diesem Zeitpunkt ein monatliches Einkommen von unter 1225 Euro hat, kann sich von der Rückzahlung befreien lassen. Auszubildende und Schüler werden voll gefördert und müssen ihr erhaltenes BAföG somit nicht zurückzahlen. 

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Hier kannst du deinen BAföG-Anspruch berechnen.

Der Autor: Tom Nelson

Der Autor: Tom Nelson

Teetrinker, Fußball-Nerd, Schietwetter-Fan: Tom ist ein echter„Hamburger Jung“. Nach dem Abitur zog es ihn nach Braunschweig, wo er sich am Architekturstudium versuchte. Als ihm klar wurde, dass er später lieber Texte schreiben als Häuser planen würde, kehrte er in die Hansestadt zurück, um Medienwissenschaften zu studieren. Aufgrund seiner Liebe zu Wind und Wetter sowie nordischen Landschaften verbringt er sein Auslandssemester in Schottland. Bei Pointer schreibt Tom für dich über Studium, Reisen und Entertainment.

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