Infektionsgefahr

Coronavirus: Diese Länder schließen Schulen und Universitäten

published: 13.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen immer mehr Staaten ihre Bildungseinrichtungen, darunter Frankreich (Foto: beboy/Shutterstock) Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen immer mehr Staaten ihre Bildungseinrichtungen, darunter Frankreich (Foto: beboy/Shutterstock)

Immer mehr Menschen weltweit infizieren sich mit dem neuartigem Coronavirus. Viele Staaten ergreifen drastische Schritte, um die Ausbreitung von Sars-CoV-2 zu verlangsamen, und schließen ihre Bildungseinrichtungen. In Dänemark sind bisher über 510 Menschen positiv getestet worden. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, gab Dänemarks Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Donnerstag, den 12. März, bekannt, dass alle Schulen und Kitas für zwei Wochen geschlossen werden. Ab Freitag, 13. März, stellen auch Kultureinrichtungen wie Bibliotheken ihren Betrieb für zwei Wochen ein. Mehr und mehr Staaten gehen diesen Schritt.




Die belgische Ministerpräsidentin Sophie Wilmès kündigte ebenfalls am Abend des 12. März die Schließung aller Bildungseinrichtungen sowie aller Restaurants und Cafés in Belgien an - vorerst bis zum 3. April. Außerdem wurden alle Kundgebungen und Kulturveranstaltungen, unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer, untersagt. In Frankreich werden ab Montag, 16. März, alle Hochschulen, Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Präsident Emmanuel Macron befristete die Maßnahme nicht. Außerdem rief er alle Franzosen dazu auf, möglichst von zuhause aus zu arbeiten, und bat Menschen, die älter als 70 sind, das Haus nicht mehr zu verlassen.
 

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Als zweites skandinavisches Land schließt Norwegen alle seine Bildungseinrichtungen. Bei einer Pressekonferenz in Oslo gab die Regierungschefin Erna Solberg bekannt, dass Schulen, Universitäten und Kindergärten ab Donnerstag, 12.März, geschlossen bleiben. Einen Zeitpunkt für die Wiedereröffnung nannte sie nicht.

Auch in Luxemburg bleiben vom 16. bis zum 28. März alle Schulen und Kindertagesstätten zu. Eltern von kleinen Kindern können Sonderurlaub beantragen. In Polen bleiben Kinder, Schüler und Studierende ab Montag, 16. März, für zwei Wochen zuhause. Der öffentliche-rechtliche Fernsehsender TVP zeigt in der Zeit ein anderes Programm: keine Werbung mehr, dafür stundenlanges Kinderfernsehen. Irland schließt alle Schulen, Colleges, Kindergärten und Krippen vom 12. bis zum 29. März. In Litauen schließen ab dem 12. März alle Bildungseinrichtungen für zwei Wochen, in Slowenien unbefristet.
 

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In den Risikogebieten China und Italien bleiben alle Schulen, Kitas und Universitäten und alle Geschäfte, ausgenommen Supermärkte und Apotheken, bis auf Weiteres geschlossen.

Aktuelle Zahlen der Infizierten findest du auf der Karte der Johns Hopkins University. Informationen rund um das Virus Sars-Cov-2 erhälst du auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

[PA]

Links

Karte der Johns Hopkins University mit aktuellen Fallzahlen
Website des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus
Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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